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Giehtmittel.
Methylencitronensäure x ) erhält man durch Erhitzen von Citronensäure mitParaformaldehyd bei höheren Temperaturen, was nur eine 50%ige Ausbeute gibt,noch besser durch Behandeln von Citronensäure mit Chlormethylalkohol C1CH 2 . OHin der Wärme 2 ) bei 130—140 ° im Autoklaven.
Tunnicliffe und Rosenheim behaupten, daß Piperidin
H,
C"
H 2 CH 2 C
CH 2CR,
NH
die Lösungsfähigkeit des Blutserums für Harnsäure erhöht 3 ). Sie emp-fehlen 1.5 g weinsaures Piperidin, welches ohne Nachteil vertragenwerden soll (?). Pur alle diese basischen Körper, wie auch die in derPolge zu besprechenden, gilt das in diesem Kapitel einleitend bemerkte.
Eine neue Gruppe von Substanzen, welche als harnsäurelösendeMittel verwendet werden sollen, hat Hermann Pauly dargestellt. Ausdem gleichen Grunde wie Piperazin müssen diese nur in vitro harn-säurelösend wirkenden Substanzen als wertlos erscheinen.
Durch Einwirkung von Ammoniak auf Dibromtriacetonamin erhält man 4 )a-Tetramethylpyrrolin-^-carbonsäureamid:
CH=C.CO.NH,
(CH 3 ) ;
i
C.(CH 3 ) 2
NH
Durch Einwirkung reduzierender Agenzien erhält man Dihydroderivate,wobei es zur Bildung des a-Tetramcthylpyrrolidin-;3-earbonsäureamid nach folgenderGleichung kommt 5 ):
CH = C.CO.NH„
(CH 3 ) 2 '
0(CH 3 ) 2
+ H 2 =
NHCH 2 -CH.CO.NH,
(CH 3 ) 2 C C(CH 3 ) 2
Y*
In gleicher Weise können die Alkylderivate des a-Tetramethylpyrrolin-/J-carbonsäureamids in Pyrrolidinderivate übergeführt werden.
Durch Einwirkung von Jodalkyl auf die Base erhält man Alkylderivate der-selben, indem Alkyl an den Stickstoff im Pyrrolring tritt.
Durch Behandeln von Triacetonamin mit Brom in stark bromwasserstoff-saurer Lösung erhält man das Bromhydrat eines Dibromtriacetonamins. Dieses
!) DRP. 129255.
2 ) DBP. 150949.
3 ) Lancet 1898. 189.
4 ) DRP. 109345. BB. 32. 200 (1899). 33. 919 (1900\
5 ) DBP. 109346.