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Diuretica.
Imidgruppen vertretbare Wasserstoffatome enthalten, so z. B. kann man ansTheophyllin und Glykolchlorhydrin bei Gegenwart von Ätznatron 1.3-Dimethyl-7-oxyäthylxanthin erhalten.
CH 3 .N —CO
CO C.N.CH 2 .CH 2 .OH
VCHCH 3 .N —C.N
Aus Theobromin und Monochlorhydrin erhält man Dioxypropyltheobromin
OH. H 2 C(OH)HC. CH 2 . N — CO
I ICO C.N.CH 3
CH
CH 3 .N —C.NAus 3-Methylxanthin und Glykolchlorhydrin erhält man Oxyäthyltlieo brominOH.H 2 C.H 2 C.N—CO
I. I
>CH
An Stelle von Halogenhydrinen kann man Alkylenoxyde oder Glykoleeventuell unter Zusatz wasserbindender Mittel verwenden. Man kann z. BTheophyllin mit Äthylenoxyd, Propylenoxyd, Trimethylenoxyd, ÄthylenglykoLbei Gegenwart von Chlorzink oder Salzsäure im geschlossenen Gefäß erhitzen 1 )
4.5-Diamino-2.6-dioxypyrimidine kann man aus den entsprechenden 4-Amino5-isonitroso-2.6.dioxypyrimidinen durch Reduktion mit Metallen in saurer Lösungerhalten, z. B. mit Schwefelsäure und Zinkstaub oder mit Schwefelsäure undEisen 2 ).
Die Reduktion kann man ebenfalls auf elektrolytischem Wege in saurerLösung mit einer Bleikathode durchführen 8 ).
8-Aminothcobromin und dessen Alkylderivate erhält man, indem manAmmoniak oder Amine auf 8-Brom- oder 8-Chlortheobromin einwirken läßt.Beschrieben sind 8-Aminotheobromin, 8-Dimethylaminotheobromin und 8-Phenyl-aminotheobromin 4 ).
3-Methyl und 1.3-Dimethyl, 4-amino, 2.6-dioxypyrimidin erhält man ausCyanacetylmethylharnstoff resp. Cyanacetyldimetbylharnstoff mittelst alkalischerMittel, indem man derart schwach alkalisch reagierende Alkalisalze in Gegenwartvon Wasser verwendet, daß das sich bildende Pyrimidinderivat als solches ohneZusatz von Säure sich abscheidet 5 ). Man verwendet am besten Natriumborat undDinatriumphosphat 6 ). Bei der gleichen Reaktion kann man Ammoniak oder Ma-gnesiumoxyd resp. Magnesiumhydroxyd in wässeriger Lösung verwenden').
1-Alkyl, 3-methyl, 4-amino, 2.6-dioxypyrimidin erhält man durch Behand-lung der Alkalisalze des 3-Methyl, 4-amino, 2.6-dioxypyrimidins und Halogen-alkylen oder Dialkylsulfaten 8 ). Acetylderivate von Cyanamid und Harnstoff er-hält man, indem man Cyanamid oder dessen Monoalkylderivate auf Cyanessig-säure oder Halogenessigsäure einwirken läßt. So erhält man Cyanacetylcyan-
') DRP. 193799, Zusatz zu DRP. 191106.
2 ) Merck, DRP. 161493.
3 ) DRP. 166267, Zusatz zu DRP 161493.
*) Böhringer-Waldhof, DRP. 164425, Zusatz zu DRP. 156900.
5 ) Höring-Berlin, DRP. 182559.
'•) Höring-Berlin, DRP. Anm. H. 36444, Zusatz zu DRP. 182559.
') Merck-Darmstadt, DRP. 177768.
8 ) Bayer-Elberfeld, DRP. 167138.