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Allgemeine Methoden.
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eintretende Alkylgruppe, insbesondere aber die Athylgruppe einemeist narkotische Wirkung. Diese narkotische Wirkung ist unabhängigvon dem übrigen Baue der Substanzen. Sie ist die spezifische Wirkungder Äthylgruppe selbst. In geringerem Maße als die Athylgruppe äußertdie Methylgruppe narkotische Wirkung und man wird immer vor-ziehen, wenn man Alkylgruppen in Hydroxyle einführt, um neue wirk-same Substanzen zu erhalten, Äthylgruppen einzufuhren weil geradediese die so oft erwünschte analgetische und narkotische Wirkung durchihren Eintritt in die Verbindung derselben verleihen. Die höherenaliphatischen Alkvireste werden nur selten verwendet, da ihr Eintrittgegenüber dem Eintritte der Äthyl- oder Methylgruppe keine Vorteilebringt. Von aromatischen Alkoholen hat man insbesondere die Ein-führung des Restes des Benzylalkoholes in den Hydroxylwasserstoffdes öfteren versucht, ohne auf diese Weise den aliphatischen Verbin-dungen gegenüber wirksamere oder aus anderen Gründen wertvollereSubstanzen zu erzielen.
VIII. Wasserlösüchmachen von Arzneimitteln. Eine sehr
beliebte und mit sehr geringem Verständnis der pharmakodynamischenWirkung ausgeführte Art an und für sich in Wasser unlösliche Körperwasserlöslich zu machen und so deren Gebrauch oder deren Resorptionzu erleichtern, ist die Methode, Körper dieser Art in Säuren umzu-wandeln, die entweder als solche oder als entsprechende Alkalisalzewasserlöslich sind. Man vergaß nur immer hierbei, daß die Verwandlungeiner Substanz in eine Säure entweder eine völlige Vernichtung derpharmakologischen Eigenschaften bewirkt oder eine ganz wesentlicheAbsohwächung derselben zur Folge hat. Man vergaß, daß man dermeist annötigen Wnsserlöslichkeit zuliebe die physiologische Wirkung,auf die es doch in erster Linie ankommen muß, zum Opfer brachte.
Die verbreitetste, weil technisch billigste Art, ist aus den wirk-samen Substanzen die entsprechenden Sulfosäuren darzustellen. Manerhall au! diese Weise meist sehr leicht, entweder schon durch bloßeEinwirkung von konzentrierter Schwefelsäure bei niedrigen Tempera-turen oder von anhvdridhaltiger Schwefelsäure Sulfosäuren, die ent-weder selhsl oder deren Alkalisalze löslich sind. Eine weitere Art istdie Darstellung von Carbonsäuren, deren Salze wasserlöslich sind. Dieletztere Methode wird hauptsächlich in der Phenolgruppe angewendet,wo man entweder unwirksame Substanzen oder weniger giftige erhält.Wenn die Substanzen wirksam bleiben, so können sie in ihrer Wirkungvon der Muttersubstanz beträchtlich differieren. (Beispiel: Phenol undSalicylsäure.)
Eine Methode, wasserlösliche Substanzen zu erhalten, ohne dieWirkung v.u beeinträchtigen, ist die Einführung einer Aminogruppeoder einer Glykokollgruppe in die fette Seitenkette einer Verbindung;man kann dann lösliche Chlorhydrate dieser Derivate erhalten. Die physio-logische Wirkung der zugrunde liegenden Verbindungen wird hierbeimanchmal gar nicht oder nur unwesentlich verändert.
I\. Einführung von Halogen oder Schwefel. Eine ungemeinverbreitete Art, neue Heilmittel darzustellen, ist, in schon bekannte
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