unter dem Einfluß der Querschnittverengung immer geringerwurde und der Motor dadurch an Leistung einbüßte und schließ-lich bei weiterer Fortsetzung des Betriebes ganz versagt habenwürde.
Derselbe Fastkraftwagen wurde so vorbereitet, daß
a) die Kühlerstirnfläche mit einem verstellbaren Blechschirmzum Teil abgedekt werden konnte, um das Kühlwasser höhereTemperaturen annehmen zu lassen,
b) der Vergaser durch einen Schirm aus Schwarzblech vor demunmittelbaren Strom der Kühlungsluft geschützt wurde und
c) das Gemischverteilungsrohr mit einer Fage Asbestpappe loseumwickelt w T urde, um die Wärmeabgabe einzuschränken.
Das Ergebnis war ein glatter Erfolg, indem sich trotz angestrengter,über mehrere Stunden hindurch geführter Fahrt durch die bergigeUmgebung Dresdens nicht die geringsten Anstände ergaben und daszu Revisionszwecken öfters abgeschraubte Verteilungsrohr sowie derVergaser keine Spur von Naphthalinausscheidungen zeigten. Es be-stand zwischen der Anwendung der Benzol- und der Benzin-Naphthalin-Fösung kein praktischer Unterschied. An "verschiedenen Stellen derLuft- und der Gemischleitung waren Thermoelemente angelötet, dieden Temperaturzustand der betreffenden Teile verfolgen ließen undeine absolute Übereinstimmung mit der rechnerisch gewonnenen Grund-anschauuug ergaben.