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Hiernach darf man wohl erwarten, dass allen, redliehnach Wahrheit forschenden Aerzten jede auch noch sogeringe Arbeit willkommen sein müsse, welche zur Er-leichterung dieser, wie der ehrwürdige Hufeland *) sienennt, einzig direkten Kurat, nemlich der homöo-pathischen Heilmethode dienen, und die Wald des pas-senden Mittels befördern kann. Daher hat auch der Her-ausgeber nachstehender Tafeln keinen Anstand genommen,den vielfaltigen Gesuchen mehrer homöopathischen Aerzte,und selbst der dringenden Aufforderung des würdigenBegründers dieser Heillehre nachzugeben, und durch denDruck dieselben bekannt zu machen, nachdem zu Folgefreundlichen Gutachtens des Herrn Hofraths Hahnemanneinige Abänderungen und Verbesserungen in derjenigenForm vorgenommen sind, in welcher sie den nächstenhomöopathischen Freunden bereits abschriftlich mitgetheiltwären. Ohne eben der Arbeit selbst einen grossen Werthbeizulegen, indem sie weiter nichts, als eine Zusammen-stellung des bereits Bekanntgemachten enthält, soll sieblos dazu dienen, einen leichtern Ueberblick einiger Be-sonderheiten der bis jetzt am gesunden Mensehen geprüf-ten Arzneien zu verschaffen, und denjenigen Homöopathen,welche die grosse Wichtigkeit einer solchen Zusammen-stellung erkennen, diese Aufgabe zu erleichtern. Dabeidarf dann wohl kaum erinnert werden, dass bei mehren,und namentlich bei den nur zum Theil und unvollständiggeprüften Arzneimitteln, noch manche Unsicherheiten ob-walten und ohne Zweifel Irrungen untergelaufen sind,welche erst durch nachfolgende fernere Prüfungen entdecktund verbessert werden können. Einstweilen konnte nurgenominen werden, was vorlag; denn die Homöopathieduldet nirgends Hypothesen und Vermuthungen, und will
*) Journal der praktischen Heilkunde von Hul'eland und Osan. 1830.Februar. S. 13.