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4,1 (1919) Dicotyledones : (II. Teil)
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Wicklung der Geschlechter nur etwa 2 bis 5 Stunden. Die Samenproduktion ist eine sehr reichliche; nachferner bringt ein Stock jährlich im Durchschnitt etwa 730 000 Samen hervor. Gelegentlich werden an der"flanzeKuckucksgallen", d.h. durch Cecidomyia Sisymbrii veranlasste, schwammige Gewebewucherungenar n Grunde der Blütenstiele in der mittlem Höhe des Blütenstandes beobachtet. Ferner kommt Vergrünung°der Durchwachsung der Blüten vor oder im Blütenstand treten kleine Laubblätter auf.

'230. Sisymbrium supfnum L. (= Kibera Adanson, = Ärabis supina Lam., = Klükiasupina Andrz., = ChamEeplium supinum Wallr., = Erysimum supinum Link, = Velärum su-Pmum Rchb., = Braya supina Koch, = Kilbera [sie] supina Fourreau, = Nastürtium supinumoeurling ex Nyman, = Crucifera supina E. H. L. Krause, = S. hirsütum Host [non Gilib.nee Lag.] sec. Fourn.). Niedrige Rauke.

Meist ein- bis zweijährig (nach Fournier auch ausdauernd?). Wurzel dünn,spindelförmig. Stengel meist zu mehreren, ausgebreitet bis aufsteigend, etwa 10 bis 20 (30) cmlang, einfach, bis zur Spitze beblättert, mit kurzen, borstlichen, abwärts gerichteten, weissenHaaren besetzt. Laubblätter sämtlich fast sitzend, etwa 2 bis 5 (10) cm lang, fiederspaltig,m it jederseits 2 bis 5 stumpfgezähnten bis etwas gelappten, stumpfen, ziemlich breiten,durch stumpfe Buchten von einander getrennten Abschnitten und oft etwas grösserem End-abschnitt, gleich dem Stengel borstlich behaart. Blütenstiele einzeln in den Achseln derStengelblätter entspringend, kürzer als die Blüten, kantig, borstig, zur Fruchtzeit wenigverdickt, etwa 3 mm lang. Blüten ziemlich klein und unansehnlich. Kelchblätter etwa2 mm lang, aufrecht, elliptisch, stumpf, borstlich behaart. Kronblätter weiss, P/2 mal solang als der Kelch, schmal spateiförmig, allmählich in einen undeutlichen Nagel ver-schmälert. Früchte (mit dem Stiel) dem Stengel angedrückt bis abstehend, zusammen-gedrückt, linealisch, etwa 20 bis 25 mm lang und P/2 mm breit, stumpflich, durch dendeutlichen (1 bis P/2 mm langen), dünnen, zylindrisch-kantigen Griffel bespitzt. Frucht-klappen mit kräftigem Mittelnerv und schwachen, netzförmig verästelten Seitennerven, feinborstlich behaart. Scheidewand dünn, durchscheinend, aus verlängerten, dünnwandigenZellen gebildet und längs den Plazenten von je einem Längsnerv durchzogen. Narbescheibenförmig, gestutzt, so breit wie das Griffelende. Samen 2-reihig (an kultiviertenExemplaren angeblich auch fast 1-reihig), ovoidisch, etwas zusammengedrückt, etwa 1 mmlang, 3 / 6 mm breit, gelbbraun; Samenschale ziemlich glatt (schwach netzig-grubig), bei Be-netzung nicht verschleimend. Keimling rückenwurzelig; Keimblätter fast flach, auf derSeite gegen das Würzelchen nur ganz schwach ausgehöhlt. VII, VIII.

Sehr selten an steinigen Abhängen, an kiesigen und sandig-feuchten Orten, be-sonders am Ufer von Flüssen und Seen. Im Gebiet einzig im westlichsten Teile vonDeutschland und im Schweizerischen Jura.

In Lothringen im Juragebiet mehrfach in der Umgebung von Metz, aber nur an steinigen Ab-gängen der Kalkhügel und selten ins Tal herabgeschwemmt, so am Mt. St. Quentin und oberhalb Scy am FortManstein, oberhalb Lessy, beimChalet" und an einem Steinbruch bei den Forts in Menge, an den Abhängenüber Plappeville und Lorry, weiter nördlich im Ornetal bei Bricy, Auboue, Moyenore, Vitry, Rosselange undD 's hinab an das sandige Ufer der Orne bei Beuvange, Moulin-Neuf und Clouange, sodann in der Schluchtv °n Gravelotte und längs der Südgrenze im Tale des Rupt-de-Mad-Baches bei Bayonville, Onville usw., aberSchon ausserhalb des Gebietes. Im untern Elsass ehedem von Nestler im untern Lautertale angegeben,n ach Kirsch leger jedoch zweifelhaft. In der Bayerischen Pfalz einmal (1863) bei Landau beobachtet. In°- e r Rheinprovinz einmal bei Winningen an der Mosel herabgeschwemmt gefunden. Im benachbarten Luxem-Ur g im Moselkies bei Grevenmachern, in den Niederlanden an der Maas bei Mastricht. In der SchweizEinzig im Waadtländer Jura (im Anschluss an das französische Areal, hier seine Ostgrenze erreichend) amWesigen Ufer des Lac de Joux (1010 m), 1818 von Seringe entdeckt (l'Abbaye, Le Pont, zwischen Le Pontün d Charbonnieres und zwischen Le Lieu und Le Sentier). Fehlt in Oesterreich vollständig.

Allgemeine Verbreitung: Spanien?, Frankreich (am häufigsten im Osten imMaasgebiet bei Verdun und Commercy, an der Mosel bei Bar-le-Duc und Neufchäteau,

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