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Aendert wenig ab (vgl. Pampanini, R. Nuovo Giornale Botanico Italiano Vol. XVI. 109):
f. Reichenbächii Pampanini (= A.viscösa Rchb.). Ganze Pflanze + be-haart. Stengel oberwärts etwasklebrig (Lombardei, Venetien). —f. intercedens Pampanini. Blatt-spreite kahl oder seltener unterseitsbehaart, jedoch nicht klebrig. Blatt-stiele flaumig. Stengel unterwärtsbehaart, oberwärts dicht drüsig-be-baart (Südtirol: Val di Non, ValVestino, Monte Tombea). A. Port aeHuter ist die sehr kräf tigeForm felsigerStandorte. — A. Einseieana ist beson-ders in den südlichen Kalkalpen zuHause und gehört daselbst wie Sesleriaovata, Dianthus Sternbergii, Saxi-fraga incrustata und sedoides, Laser-pitium peucedanoides, Soldanella mi-nima, Veronica lutea und Bonarota,Valeriana elongata,PhyteumaSieberi,Crepis incarnata etc. zu den Bestand-teilen der Karnischen Gruppe. Inden nördlichen Kalkalpen erscheintsie nur an wenigen Stellen in denSalzburger- und Berchtesgadener-Alpen. Vereinzelt steigt die Pflanzeauf Schuttkegeln tief herab, in Kärntenam Fusse des Hochstadl gegenüberNikolsdorf bis 640 m (Keller), in FriaulFig. 646. a Aquilegia Einseieana F.W. Schulz. Habitus (i/3 natürl. Grösse). zwischen Gemona und Venzone 250i Aquilegia thalictrifolia Schott et Kotschy. Habitus (.,3 natürl. Grösse). Ms 35Q zwische n Amara und Toi-
— c Junges Pflanzchen von A. vulgär is L. d Same,— e rveimptianzen von Act aea
spicata L. mezzo 300 bis 450 m.
1075. Aquilegia thalictrifolia 1 ) Schott et Kotschy (= A. Bauhini Schott var. thalictri-folia Ces.). Wiesenrautenblättriger Akelei. Fig. 646b.
Ausdauernd, 30 bis 60 cm hoch, 1- bis mehrstengelig, ganze Pflanze + klebrig. Stengelaufrecht, meist zart, klebrig-drüsig bewimpert, meist verzweigt, entfernt beblättert. Grund-ständige Laubblätter langgestielt, ausgesprochen doppelt 3-teilig, mit + langgestielten Ab-schnitten. Blättchen breit-eiförmig, manchmal breiter als hoch, mit rasch verschmälertemGrund, tief (ungefähr bis zur Mitte) 3-spaltig mit nach oben verbreiterten, abgerundeten,1 bis 3 mal stumpfgelappten Zipfeln. Unterste Stengelblätter den Grundblättern ähnlich.Blättchen jedoch allmählich schmäler mit spitzeren Zipfeln. Obere Stengelblätter viel ein-facher gestaltet; Blättchen länglich-lanzettlich, ungeteilt oder unregelmässig gelappt; dieobersten einfach, sitzend, länglich-lanzettlich, meist ganzrandig, alle beiderseits wie dieStiele dicht klebrig behaart. Blüten klein, blauviolett. Blütenhüllblätter lanzettlich, zugespitzt,gefranst, aussen behaart, innen kahl. Platte der Honigblätter länglich-eiförmig, etwaskürzer als die Kronblätter, vorn abgerundet-stumpf, [beidseitig kahl. Sporn gerade oderschwach gekrümmt, nicht hakenförmig eingebogen, allmählich verschmälert, kahl, ungefährso lang als die Platte. Staubblätter kaum länger als die Krone. Balgfrüchte spreizend,klebrig behaart, mit ebensolangem Schnabel. — VI.
') Lat. thalictrum — Wiesenraute (vgl. dies!) und fölium = Blatt; wegen der Aehnlichkeit der Grund-blätter mit denen von Thalictrum aquilegifolium.