Eigenschaften, Zusammensetzung des Bodens.
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di
eser Beziehung in der Landwirtschaft die Wirkungen, die der Kalk auf Ton
UD t; während aus destilliertem Wasser unter Luftabschluß der reine Ton
außerordentlich langsam absetzt und eine starke Trübung der Flüssigkeit
. e dauernd bestehen bleibt, bringt ein geringer Zusatz von Kalkwasser
" e Ausflockung des Tones in dem Maße zustande, als durch die Kohlensäure
r -Luft der Ätzkalk in kohlensauren Kalk übergeführt wird. Ähnlich wieder T£" 11
-t^alk wirken freie Kohlensäure, Mineralsäuren, Chloride, Sulfate, auch
. musve rbindungen auf den Boden ein. Werden die leicht löslichen Salze
T em B°den entzogen, wie es bei Überschwemmungen eintritt, so wird die
urnelstruktur zerstört, die feinsten Teilchen nehmen mit der Einzelkorn-
u ktur eine sehr feste Lagerung an, die mit Undurchlässigkeit für Wasser
Ver bunden ist.
Alle diese in allgemeinen Zügen gekennzeichneten Verhältnisse, die Korn-
e der Bodenpartikelchen, die Bodenoberfläche, die Krümelung oder Einzel-
struktur besitzen einen maßgebenden Einfluß nicht bloß, wie bereits er-
n t wurde, auf das Verhalten des Bodens gegen Wasser, sondern auch auf
ere wichtige Eigenschaften wie die Erwärmung, die Durchlüftbarkeit,
asion oder Bindigkeit, die ihrerseits wieder mit der Bearbeitbarkeit zu-
mr nenhängt. Beeinflußt und abgeändert werden alle diese Verhältnisse
stverständlich auch durch die chemische Beschaffenheit des Bodens, zu
eri Betrachtung wir uns im folgenden wenden wollen. Es mag aber noch
a hnung finden, daß die zahlreichen Bemühungen auf dem Gebiete der
. dänischen oder physikalischen Bodenanalyse ihr eigentliches Ziel, einen
s tab für die Bodenfruchtbarkeit zu finden, bisher nicht erreichten.
Wenn wir die chemische Zusammensetzung der Bodenteilchen näher chemische Zu-
s Auge fassen, so stoßen wir naturgemäß auf enge Beziehungen zu den sam menset Z ungGeste" des BodetLS -
Le men, aus denen der Boden hervorgegangen ist. Je nachdem das Mutter-
tein eine homogene Masse bildet oder aus mehreren Mineralien zusammen-Se tzt ist, finden sich unter den Sanden und Steinen des daraus hervorge-zogenen Bodens teils unverändertes Muttergestein, teils die seiner Bestandteile,der Verwitterung am besten Widerstand zu leisten vermögen, wie nament-Quarz, Glimmer, Augit, Magneteisen usw. Die feineren Teilchen sindrcrrweg Verwitterungsprodukte, also chemisch verändertes Muttergestein;unter sind zu nennen das angenommene kristallinische Tonerde-Kaliumsilikatunter den kolloiden Bestandteilen der eigentliche Ton, die amorphendraschen (d. h. wasserhaltigen) Silikate, das kolloide Eisenhydroxyd undkolloide Kieselsäure. Dazu treten pflanzliche Überreste, die durch FäulnisVerwesung unter der Mitwirkung von Mikroorganismen in Humuskörpergewandelt werden. Der Verlauf dieses Vorganges und die dabei entstehendenT e weisen eine große Mannigfaltigkeit auf. Erfolgt die Zersetzung untertzutritt bei verhältnismäßig hoher Temperatur, wie in den meisten Boden-en , so zerfällt die organische Substanz unter Sauerstoffaufnahme nach undcn ziemlich vollständig in Wasser und Kohlensäure und hinterläßt meist nurgeringe Reste von Humus.