Schlußbetrachtungen.
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a eresse zu - Im weiteren Sinne können wir die ganze Chemie als Elektro-
emie bezeichnen. Das Studium der radioaktiven Erscheinungen hat ergeben,
die freiwillige Aufspaltung eines chemischen Atoms unter Aussendung von
tronen un d Atomionen erfolgt, und die Annahme gestützt, daß beim
bau des Atoms positiv und negativ geladene Teilchen beteiligt sind. Die
mwirkung zweier neutraler Elementaratome aufeinander erfolgt nach der
- e ktronentheorie in der Art, daß das eine Atom ein oder mehrere Elektronen
•s anderen Atoms bindet, wodurch es selbst ein negatives Ion wird, während
s ana ere in ein positives übergeht. Inwieweit bei diesen Vorgängen polare
er einheitlich wirkende Kräfte, analog der Gravitationskraft, eine Rolle
pielen, unc } inwieweit diese Verschiedenheit der Kräfte von der Natur der
nientaratome abhängt, sind noch ungelöste Fragen.
-Uie wissenschaftliche Entwicklung der speziellen Elektrochemie ist der
unik zugute gekommen, eine Erscheinung, die wir auf vielen Wissensge-
en beobachten können; die technische Elektrochemie erfreut sich einer von
§ z u Tag steigenden Bedeutung.
Die elektrothermischen Prozesse, bei denen die elektrische Energie lediglichr Erzeugung hoher Temperatur benutzt wird, wollen wir nicht als elektro-nische im eigentlichen Sinne betrachten.
Es erübrigt noch, die bisher nicht genannten Namen der hervorragendstenr scher auf unserem Gebiet in dem letzten Vierteljahrhundert zu erwähnen:e gg, Bredig, Coehn, Foerster, Haber, Lorenz, Luther, Noyes,Waiden.
Literatur.
Um weiteren eingehenden Studium sei verwiesen auf F. Foerster, Elektrochemie
n ger Lösungen, 1905, Leipzig, Ambrosius Barth; M. le Blanc, Lehrbuch der Elek-
0c iemie, 5. Auflage, 1911, Leipzig, Oscar Leiner; W. Ostwald, Elektrochemie,
e beschichte und Lehre, 1896, Leipzig, Veit & Co.; und andere Lehrbücher der
Elektrochemie.