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Chemie
Entstehung
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Spezieller Teil der anorganischen Chemie.

Die Aristotelischen Elemente der Alten, das Wasser, die Luft, die Erdeu längst als Verbindungen und Elementargemenge erkannt, das Feuer als: Erscheinungsform chemischen Energieumsatzes. Die wesentlichstenmentarbestandteile des flüssigen und gasförmigen Anteils unseres Planeten,Wassers und der Atmosphäre, nämlich Sauerstoff, Wasserstoff, Stick-sollen zuerst, darauf die der Erdkruste abgehandelt werden, und zwarnach ihrer Zusammengehörigkeit zu Gruppen des periodischen Systems.Sauerstoff. Er ist das wichtigste Element durch seine Häufigkeit undcn seine wichtigen Funktionen im Haushalte der Natur. Etwa 21 Volumen-bzw. 23 Gewichtsprozent der trocknen Atmosphäre sind Sauerstoff,

/o des Wassers,

47% der Erdkruste bestehen aus ihm.

Er bewirkt die Oxy-

^ 10 n aller Stoffe, wie man die Anlagerung von Sauerstoff, oder unter

Sse rbildung die Entziehung von Wasserstoff bezeichnet. Nur Gold, Fluor

die Edelgase lassen sich nicht oxydieren. Eine Oxydation unter Wärme-

Dichtentwicklung ist auch der Verbrennungsprozeß der Brennstoffe an

^uft, der weitaus den größten Teil der industriellen Energie und des

j wehen Lichts liefert, und nur durch Atmung ist Oxydation und damit

der Tiere möglich. Die Herztätigkeit verlangt Energie, welche ihm die

W:

die

b

als

bSame Verbrennung der Nährmittel im tierischen Organismus bietet,

y den Luftsauerstoff bewirkt wird oder richtiger durch die lockere

m dung, welche er primär mit dem Hämoglobin des Blutes bildet, das

y ^anioglobin, und durch gewisse Blutfermente, die Oxydasen, die, wie bei

atalyse, schneller als der Sauerstoff direkt die Oxydation bewirken. Dabei

andeln sich etwa 5% der eingeatmeten Luft stündlich 0,5 cbm beim

cri senen Menschen in Kohlensäure, die ausgeatmet wird. Umgekehrt

Tai t.

chen die grünen Pflanzen zu ihrem Aufbau neben Wasser die Kohlensäure

lc "tigstes Nahrungsmittel brauchen, indem sie mit Hilfe des Chloro-

, dem Kohlendioxyd den Sauerstoff entziehen, d. h. es reduzieren, wo-

durch trlp' u

Meichzeitig der Kohlenstoff mit Wasser zu Zellstoff, Stärke, Zucker u. a.

n der Pflanze synthetisiert wird (vgl. Abschnitt VII).hat- f lc ken Schichten erscheint der sonst farblose Sauerstoff blau, und manjet f . ^ e blaue Farbe des Himmels darauf zurückgeführt, während manj e n>, daß diese Bläue lediglich eine Reflexion und Farbenstreuung von

in \V §aSfÖrmigen ' festen und flüssi g en Teilchen der Luft ist. Seine Löslichkeitdp \i7 SSer ' k ei : 5° 3,4 Volumen in IOO Vol. Wasser, gestattetauch dort Atmungtr Wassertiere.

d an C Ver Düssigung des Sauerstoffs, wie auch des Stickstoffs undl8ofi\ Gr > un d allgemein aller Gase gelingt nach dem Prinzip (C. Linde

er wechselweisen starken Kompression unter gleichzeitiger Kühlung