Atomgewichte und Zeichensprache Daltons. 31
, as relatl ve Atomgewicht des Sauerstoffs. Wir wissen, daß diese Zahl rund 8
en au 7,94) beträgt. Der gleiche Grundsatz führte Dalton zur Bestimmung des
tiven Al
der
1 J ven Atomgewichtes für Stickstoff auf Grund der Analyse des Ammoniaks,
einzigen damals bekannten Verbindung aus Stickstoff und Wasserstoff,
je also gleiche Atomzahlen der beiden Elemente enthalten sollte: er fand für
c stoff, auf die Wasserstoffeinheit bezogen, 5; der richtige Wert ist 4,66.
Uxyde des Kohlenstoffs, deren Zusammensetzung zugleich mit der anderer
indungen die multiplen Proportionen bestimmt erkennen ließ, gaben ein
s -Beispiel für seine zweite Voraussetzung. Bezeichnet man Kohlenstoff mit
uerstoff mit A, so wäre die atomistische Zusammensetzung beider C + Aund c* 1 o'
+ 2A. Durch Einsetzung des für Sauerstoff gefundenen Wertes 7 leitet
°n als relatives Atomgewicht des Kohlenstoffs die Zahl 5,4 ab; der richtigels t 6, das sogenannte Verbindungsgewicht gleich der Hälfte des jetzigenAt °mgewichtes.
. 6nn auc b die Ergebnisse, zu denen er gelangte, infolge der mangelhaften
a ..„ 1Sc hen Methoden sehr unvollkommen waren und zum Teil noch viel
*j re Abweichungen aufwiesen, als die in obigen Fällen angegebenen, so war
er erste Anfang gemacht zur Lösung einer Aufgabe, die fortan bis in die
sn^art ^ j^ ö p£ e hervorragendster Chemiker beschäftigt hat. Die Be-
, n gen, die relativen Atomgewichte der Elemente als Konstanten mit denk-
großer Genauigkeit festzustellen, die Kämpfe um die Grundsätze, nach
. ftle rt>ei verfahren werden muß, sowie um die Einheit, auf die man die
Ator ngewichte zu beziehen habe, bilden wichtige Teile der Geschichte
Ünse rer Atomtheorie.
a , e Slc h Dalton hierbei schon als Pfadfinder betätigte, so versuchte er« zur leichteren Verstä
setzun' einzuführ
Wen" T5 VOn Verbindungen erkennen sollte. Sie fand, als recht umständlich,,,.. e üall und wurde bald durch die so viel einfachere, von Berzelius
für ri' S ene ; ersetzt. In der Sprache Daltons wurden kreisförmige SymboleSet ^tome der Elemente gewählt, die, aneinandergelagert, die Zusammen-q s der Verbindungen versinnbildlichen sollten, z. B
Ur Wasserstoff, q für Stickstoff.Anu ^iak ©CD usf.V er "wesentliche Fortschritt dieser Zeichensprache gegenüber früheren
tändigung mit seinen Lesern und Hörern eine Zeichen-aus der man unmittelbar die atomistische Zusammen-
O für Sauerstoff,Das Wasser erhielt das Symbol OO,
Teilch n ^ darin, daß jedes Symbol zugleich dem Gewichte der kleinsten
SymbT entsprechen sollte, also vergleichbare Größen darstellte. Denn diez üm A Ver § an g ener Zeiten brachten nur die stofflichen Verschiedenheitenmi st - , S rucl< ur, d dienten lediglich zur Abkürzung der Worte, so die alche-di e v r 11 Zeichen der Metalle, die der aristotelischen Elemente (Dreiecke),w elch q assenfratz un d Adet, Zeitgenossen von Lavoisier, gebrauchten,
auszeich b ° le Skh ^^ durch Einfachheit > aber auch ebensogroße Willkür
Fo rnie ^ n ^ ten - El "e gewisse Lebensfähigkeit haben übrigens die graphischen
n Daltons doch betätigt, indem ihr Prinzip 50 Jahre später von Kekule,