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Vorlesungen über chemische Technologie
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Porzellan.

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Gebrauch, z. B. in Babylonien schon lange Zeit vor Christi Geburt,wie Fr. Delitzsch neuerdings ermittelt hat 1 ).

Wenn der Tisch, auf welchen man die Masse gebracht hat, regel-mäßig gedreht wird und der Arbeiter seine Hände wie einen Ringum die Masse legt, wird die Masse rund, und sie behält diese Rundungunter Anwendung der gleichen Hilfsmittel, wenn man übrigens Höhlunganbringt, Erweiterung und Verengerung macht. Ferner kann mandurch Drehung des Tisches jede beliebige Stelle der Form zu weitererBearbeitung vorbringen.

Fig. 91. Töpferscheibe.

Die Töpferscheibe ist also erstens so anzubringen, daß sie sich'eicht drehen läßt, und zwar nach dem Belieben des Formers, abers o, daß sie selbst in der Ebene bleibt; zweitens so, daß der Formerseine Hände völlig frei behält. Dieser benutzt also entweder einen'Mechanischen Antrieb irgendwelcher Art, oder er bewegt die Töpfer-s cheibe mit den Füßen. Zu diesem Zwecke ist die Scheibe eingesetztln einen Holzkasten mit Sitz und hat unten eine Schwungscheibe, dieP ar allel mit der Arbeitsscheibe an senkrechter Welle angebracht ist,w 'e aus der Fig. 91 hervorgeht.

Man formt also z. B.:

*) Vgl. Fr. Delitzsch, Mehr Licht, (Leipzig 1907) 26.Wichelhaus, Chemische Technologie. III. Aufl.

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