Tonwaren.
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Ähnliche Apparate dienen zur Ermittlung der Druckfestigkeit. Imganzen gibt es viele, sehr genau ausgearbeitete Proben auf diesemGebiete.
Tonwaren.
Endlich bleiben in der Gruppe der Silikate nach der gegebenenEinteilung die Aluminiumsilikate als solche zu besprechen. Sie bildendie Grundlage der ganzen Keramik, d. h. sie sind Hauptbestandteilealler Tonwaren. Die Keramik ist nicht nur eine selbständige und viel-seitig entwickelte Industrie; sie hat so viel Rücksicht auf künstlerischeAnforderungen zu nehmen, daß hier nur Allgemeines über Rohstoffe,Apparate und Arbeitsmethoden Platz finden kann.
Ein Zweig der Keramik erscheint geeignet, vorangestellt zu werden,weil er die einfachsten Betriebsverhältnisse hat und deshalb für vieleandere maßgebend ist.
Als solchen Zweig kann man die Porzellanindustrie ansehen,weil sie erstens die reinsten Aluminiumsilikate verarbeitet und zweitensauch in den Zusätzen, die zu machen sind, im ganzen Maß hält, so daßsich daran anknüpfend allgemeine Gesichtspunkte aufstellen lassen.
Mit besonderer Rücksicht auf diese folgen daher:
I. Die wesentlichen Eigenschaften der Aluminiumsilikate.
Die häufig mit dem chinesischen Namen »Kaolin« und dem deutschenNamen »Tone« bezeichneten Naturprodukte sind Hydrate und als solchez u unterscheiden von wasserfreien Silikaten, wie sie bisher in dieGleichungen eingesetzt wurden.
Man hat gewöhnlich Si 2 0 9 Al 2 H 4 und kann diese Verbindung alseine Aluminium-Kieselsäure auffassen, ] ) entsprechend der Formel:
OH
HOSiOoHOSiO,
AP
AP
^O
Sie
OH.
saugt begierig Wasser ein und zeigt dann die für alle Be-U ^ n wese ntliche Eigenschaft der Plastizität,mit o-latt Pi" m ' t Wasser richtig durchgearbeitete Aluminiumsilikatdies in H p^ ^" versenen > indem man schneidet, und zwar geschiehtfinde h raX1S . nicht m, "t Messern, welche natürlich viel Widerstand
n, sondern mit gespannten Drähten; man kann zwei Stücke wiedervereinigen, ohne daß die Verbindung zu erkennen ist; man kann aus-walzenjmd abformen oder auch freihändig Form geben.
) V gl. W. P u k a 11, Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft, 43,2100 (1910).