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Vorlesungen über chemische Technologie
Entstehung
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Mörtel. Zement.

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Das Produkt heißt, sofern es aus Aluminiumsilikat und Calcium-karbonat, d. h. aus Ton und Kalkstein oder Kreide, erhalten wurde:Portlandzement, weil diese Fabrikation sich zuerst in Portlandentwickelte.

Aluminiumsilikate entstehen nun aber auch als Rückstände andererIndustrien. Namentlich der Hochofenbetrieb liefert große Mengen vonSchlacken, welche, wie bei Eisen erörtert wurde, Silikate sind und nichtselten natürlich vorkommenden Silikaten gleichkommen.

Daher kommt jetzt auch sogenannter Eisenportlandzementin Aufnahme, d. h. ein mit Benutzung der Schlacke der Eisenhüttenhergestelltes Produkt. Die Schlacke kann mit Wasser granuliert odermi t Kalk bzw. Magnesium- oder Eisensulfatlösung in feuerflüssigemZustande abgespritzt werden. Doch ist allgemeiner gebräuchlich, demSchlackensande Kalkstein zuzusetzen und im Schachtofen zu brennen.Anwendung und Untersuchung der Zemente.Der Vorzug des Zements gegenüber dem gewöhnlichen Kalk-mörtel besteht in der großen Beständigkeit gegenüber dem Wasser,wer Kalkmörtel unterliegt zufolge seiner größeren Porosität dem An-griffe des Wassers, namentlich wenn es Kohlensäure enthält. Es bildensich lösliche Bikarbonate. Zement ist dagegen ein dichtes Gefüge un-oshcher Silikate und anderer, dem Eindringen des Wassers in dasnnere sich widersetzenden Verbindungen.

Es werden deshalb alle Behälter und Leitungen, bei denen es auf

ichtigkeit ankommt, zementiert. Jedoch ist Widerstandsfähigkeit gegen

uren nach der Zusammensetzung der Zemente nicht zu erwarten.

m meisten greifen diejenigen Säuren an, welche mit Kalk lösliche

Salze bilden, Salzsäure, Essigsäure usw.

doch 5 ^ 6 ^ 1 ^ 11 ^ bildet zunächst schwerlöslichen Gips, lockert aberzu C n h 6 " Zusamrnenhan g des Ganzen. Deshalb sind, um ein Beispielw P mCn ' zementi erte Behälter und Leitungen für Nitroglyzerin gut,wenn es entsäuert ist - - »

enthält.

aber nicht, solange es Reste der Nitriersäuren

Eine besondere Anwendung des Zements ist die schon bei denuynaimtmagazinen erwähnte Herstellung von .Beton«. Mit grobemKies oder zerschlagenen Steinen bildet der Zement durch allmählichesAbbinden eine feste Wand. So werden Fundamente für Leuchttürmeund für Wasserbauten aller Art durch große Quadern aus Beton her-gestellt, auf denen sich dann das übrige, ebenfalls mit Zement zusammen-gefügt, anschließt.

Die Untersuchung der Zemente hat ihre allgemeine Bedeutung