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Vorlesungen über chemische Technologie
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Kieselsäure und Silikate.

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Aber auch in Schweden, an der norddeutschen Küste und imRheintal sind solche Wirkungen des Sandes auffallend, wo das Gesteinaus verschiedenen Schichten besteht; sie sind, wenn man darauf achtet,überall als glatte Abschleifungen zu erkennen, wo der Sand durch dieGewalt des Windes regelmäßig anprallt.

Ebenso er-klärt sich das

Mattwerdenvon Glasschei-ben, ,die häu-fig von feinemSande, wie ihnder Wind mit-führt, getroffenwerden.

Denn dieKieselsäure isthärter als Glasund auch alsmanches Ge-stein. Sie wirktalso korrodie-rend , wennman sie in kräf-tiger, geregel-ter Bewegungdagegenführt.

Dies ge-schieht mitHilfe des Sand-strahlgebläses•n allgemein

benutzbarer Weise. Der den Sand bewegende Luftstrom ist ein saugen-der und wird nach Art des Injektors erzeugt, indem man Wasserdampfmit großer Geschwindigkeit durch ein feines Rohr führt, welches voneinem weiteren, der Luft zugänglichen Rohr umgeben ist, so daß dieseangesaugt wird.

Außer diesem Rohr hat der passend hergerichtete Apparat nureine einzige Öffnung, und zwar am anderen Ende. Dort befindet sichgleichförmiger feiner Sand auf einer Schale dicht neben der Öffnung.Er wird von dem saugenden Luftstrom mitgerissen, wie von einem

Fig. 86.