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Vorlesungen über chemische Technologie
Entstehung
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binden, indem »Aluminate« entstehen, wie sie andererseits mit Säurengewöhnliche Salze bildet.

Bei dieser Anwendung in der Färberei ist der Eisengehalt be-sonders störend, weil er Färbungen anderer Art veranlaßt. Es wirddaher auf möglichste Freiheit von Eisen gehalten. Dieses ist aber beider Herstellung von Alaun, nach der Beschaffenheit der dafür be-nutzten Rohstoffe, kaum vollständig fernzuhalten. Auch der besteAlaunkristall enthält in der Regel eine Spur Eisen, weil die Eisen-salze isomorph sind und mitkristallisieren. Es dürfen aber eben beiGebrauch in der Färberei nur Spuren sein, d. h. Spuren löslicher Eisen-verbindungen. Schon Viooo Eisen in löslicher Form ist für feinereFarbstoffe nicht ohne Einfluß. Viel weniger wichtig ist dies bei denanderen Verwendungen.

Zweitens dienen Tonerdesalze als Klärmittel für trübe und unreineussigkeiten, also zur Reinigung von Fabrikabwässern und zur Des-infektion. Dabei ist nur festzuhalten, daß der Tonerdeniederschlag vielesmit niederreißt und dadurch zunächst verschwinden läßt, aber nichtzerstört.

B e ' s P'el wird Eiweiß, welches durch seine Fäulnis in dem

wasser von Stärkefabriken usw. Übelstände hervorrufen kann, durch

ein Tonerdereinigungsmittel zunächst ausgefällt und scheinbar zum

erschwinden gebracht. Es fragt sich aber nun, was weiter geschieht.

enn bald Verbindung mit starkem Wasserlauf eintritt, wird der

Ruh Chlag entfernt ' und die Reinigung ist dann genügend. Tritt aber

7/ p!"' S .° daß sich der Niederschlag absetzt, so kommen nach einiger

Rein - rscheinun gen zutage. In diesem Falle ist also ein

inigungsmittel, welches oxydiert und zerstört, vorzuziehen.

Drittens ist Alaun

in Verbindung mit Chlornatrium ein Gerbe-Häute. Er führt zur Herstellung von Leder in derweißgares Leder«.

enen Tonerdeverbindungen als Beschwerungsmittel-e und zu manchen anderen Verwendungen. Zum

mittel für tierischeWeißgerberei: >Außerdemin der Papierindustrie

n aus Kaolin, Feldspat und Soda geschmolzene und_ laugte »Alumirn grojen Mengen zur Reinigung von Kesselspeisewasser.

nachher mit heißem W,* P g

p rm,., . wasser ausgelaugte »Aluminatsilikate«, sogenannten

»l J ermutit« in großen "

Kar/TS - 3Si0 - Al ArNa 2 0 + H 2 0

Kalk und Magnesia. Er läßt sich nach

nandlung mit Kochsalzlösungen leicht

werden 5 SlMat ' T ° n ' W ' rd WeUer Unten besonde rs besprochen

- entzieht dem Wasserdem Gebrauche durch Be-

regen eneren.weiter unten besonders

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