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Vorlesungen über chemische Technologie
Entstehung
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geschehen muß, daß man alles mit Wasserdämpfen Flüchtige durchErhitzen übertreibt und in Vorlagen wieder verdichtet, während beieinfachem Abdampfen das Beste verloren gehen würde. Auch dierichtige Verarbeitung der rohen oder konzentrierten Oaswasser geschiehtdurch Destillation, und zwar kann man leicht mit einfachen Apparatenrohes Ammoniumsulfat, welches weiter zu verarbeiten ist, oder mitfeineren Apparaten gleich lOprozentiges, kurz brauchbares Ammoniakherstellen.

Beim Betriebe ist die Menge des Kalks, welchen man dem Oas-wasser zum Zweck der Zerlegung der Ammoniaksalze in der Wärmezusetzt, verschieden. Man braucht den Kalk notwendig, um Salmiakzu zerlegen; denn dieser ist nicht genügend mit Wasserdämpfen flüchtig.Dagegen gehen Ammoniumkarbonat und Sulfid bei der Temperaturdes siedenden Wassers mit über, so daß man diese Salze in der Vor-ige zerlegen kann.

I- Die einfachen Apparate zur Destillation bestehen aus eisernenKesseln, in welche das vorgewärmte Gaswasser eintritt, um durch weiteretrwärmung nicht nur das freie Ammoniak als solches, sondern auchsamtliches Karbonat und Sulfid mit Wasserdämpfen abzugeben. Erstuann wird Kalkmilch in den Kessel gegeben, um die übrigen Salze zuzerlegen, und nachher unterbrochen.

Sämtliche Dämpfe treten in ein mit Säure beschicktes Absorptions-se, und zwar legt man verdünnte Schwefelsäure vor, weil dasmmoniumsulfat besonders schwerlöslich und gut kristallisierbar ist.'e eintretenden Dämpfe enthalten in der ersten Periode Ammonium-rbonat und -Sulfid. Sie entwickeln also Kohlensäure und Schwefel-sserstoff. Man führt diese Gase, die allerlei Verunreinigungen mit-en, durch Reinigungsfilter in ein zweites, auch mit Schwefelsäuregeschicktes Gefäß und schließlich in eine Feuerung zum Verbrennenes Schwefelwasserstoffs, besser in mit Eisenoxyd beschickte Konden-sationsapparate.

Das Gaswasser wird in einfacher Weise durch die aus der Destillier-ase entweichenden Dämpfe vorgewärmt. Die Temperatur des siedendenassers genügt für den ganzen Betrieb. Die Gasfilter, mit poröseronle oder dergleichen gefüllt, müssen häufig erneuert werden.

kri n- erhaltene Rohsulfa t ist dann entweder als solches durch Um-nsalhsieren zu reinigen oder von neuem durch Kalk zu zerlegen, um

reines Ammoniak zu liefern.

was IL H dner hergerichtete A PParate arbeiten kontinuierlich und ent-

ab e Sem h Ammoniak - Dieses kann man dann in Sulfat verwandeln,

auch als solches benutzen. In diesen Apparaten befindet sich die