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Vorlesungen über chemische Technologie
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Eigenschaften des Ammoniaks.

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gaben wohl gelöst; aber die richtige Ausführung macht noch großeSchwierigkeit. Sie verspricht zugleich den größten Lohn.

Was letzteres betrifft, so ist anzunehmen, daß wir in Deutschlandjährlich für mehr als 100 Millionen Mark Stickstoffverbindungen,namentlich Salpeter, vom Auslande kaufen. Dementsprechend ist derWeltbedarf. Das Wesen der bezeichneten Aufgaben ist daher imfolgenden näher zu beleuchten.

Wir beginnen mit dem

Ammoniak, NH 3 .

' Eigenschaften. Ammoniak ist ein farbloses Gas, welches den

bekannten stechenden Geruch und alkalischen Geschmack hat. Das

Gas wird schon durch Druck von 7,1 Atmosphären bei 15° zu einer

Flüssigkeit verdichtet, welche unter Kälteerzeugung bei 33,7 ° siedet.

Da die Verdichtung viel leichter zu bewirken ist wie diejenige

er Kohlensäure, und da man die Verdunstung leicht regeln kann, so

unden sich darauf allgemein benutzte Eismaschinen. Ammoniak

wird also auch in großem Maßstabe zur Kälteerzeugung benutzt.

ie Löslichkeit des Ammoniaks im Wasser ist, namentlich in dere ' größer wie diejenige des Chlorwasserstoffs:Volumen Wasser löst bei 0°: 1050 Volumina Ammoniakgas,Währ ' * « « 15°: 727 « «

und ^ ^^ ^ nlorwasserst °ff usw. das spezifische Gewicht mehrlp^ut" 1 erhöh en, wird das Wasser durch Aufnahme von Ammoniakachter, wie folgende Zahlen erläutern:

i iscnes Gewicht Prozente Ammoniak in wässeriger Losung

1 0

0,958 10

0,898 30

0,884 (Minimum) 36

nahme'des 3 *! 6 ^ 1 ^ S ' Ch '" der Weise ' daß d ' e Lösun £ durch Auf "ist also vorh rf ausgedennt wird - Das Maximum dieser Ausdehnung

gelöst sind- *" We " n 36 Teile Ammonlak in 10 ° Teile n Wasser

Da ,11 x". obacnt et das Minimum des spezifischen Gewichts.Ua alle starken Lösur,

dunsten, begnügt

/

mgen, z. B. schon 30 °/o ige, Ammoniak ab-

etwa 0°/ i " man S ' Ch ' m al lg em einen Verkehr mit schwächeren,sind schuTT" D ' e gewöhnlich benutzten Lösungen von Ammoniak

speziHsch e nGel"cht Uf ihre " ° ehalt "" PrÜfe "' aber "''^ ""* dCm

meistensT" 1 ^ W ' rkt 1ÖSe " d aUf V ' de Metalle - zuw eüen als solches,ur unter Mitwirkung von Sauerstoff. Zink und ähnliche