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Vorlesungen über chemische Technologie
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Herstellung der Leblanc-Soda.

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pfanne, nehmen die auskristallisierte Soda mit, führen sie bis über denRand der Pfanne und lassen sie dort in einen Trockenapparat fallen(vgl. Figur 37).

Die Zeichnung stellt das System von Stangen mit den Schaufelnals solches dar. Ferner sieht man, daß die Pfanne schalenförmig ge-staltet ist, und daß die Schaufeln unten über Boden schleifen, währendsie oben immer wieder frei werden und Raum lassen.

Dies geht fort, bis die Mutterlauge so konzentriert wird, daß siedas Produkt stark verunreinigt. Dieses Produkt, der Hauptsache nachNatriumkarbonat mit einem Molekül Kristallwasser, wird kalziniert, d. h.von Wasser völlig befreit. Es behält aber natürlich andere Nebenstoffe.

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Fig. 37. Thelen'sche Pfanne.

Immer ist etwas Natriumhydroxyd vorhanden; es wird verlangt,daß Schwefelnatrium mittelst Bleipapiers nicht nachzuweisen ist, und daßunlösliche Stoffe nicht mehr als 1 —lV^/o ausmachen, Wasser höch-stens Vj °/o. Dagegen macht ein Gehalt von Chlornatrium, sogar auchNatriumsulfat, für die meisten Verwendungen wenig aus.Im ganzen gewinnt man also:1- kalzinierte Soda von unbestimmtem Gehalt an Natriumkarbonat.Der letztere beträgt wohl 98 °/o, oft aber weniger;

2. stark

verunreinigte Lauge mit einem wertvollen Bestandteil:

Natriumhydroxyd.Deren Verarbeitung folgt bei Ätznatron.Neben dieser kalzinierten kommt kristallisierte Soda in Be-