Paraffin C 16 H 34 und andere Paraffine der Kosenöle
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*W aber in prozentischer Menge zurücktreten, liegen tiefer, so daß sich<he folgenden Angaben auf den Hauptbestandteil beziehen.
Siedepunkt. In bezug auf den Sdp. gibt Flückigee an, daß dasaraffin unzersetzt bei einer Temperatur siedet, welche nicht unter demSl edepunkte des Quecksilbers liegt; M. u. E. geben den Sdp. 350—380° an.Molekulargewicht. Die Molekulargewichtsbestimmung wird von M." n d R. nach Raoults Methode vorgenommen; sie finden 226, berechnetur ^ 1C H 34 226. Vorher war im Laboratorium Flückigebs die Molekular-große C ]6 H 34 von Power durch Dampfdichtebestimmung ermittelt worden.Löslichkeit. Charakteristisch lür alle Paraffine ist, da sie zu denv °luenwasserstoffen gehören, ihre Unlöslichkeit in verdünntem Alkohol,0 daß wir mit diesem Reagens derartige Bestandteile in ätherischen Ölen0l °rt nachweisen können.
Lichtbrechungsvermögen. Nach Flückigee (Pharmakognosie desanzenreichs 1883) ist das Rosenölstearopten im polarisierten Licht
aoppelbrediend.
Kristallform. Flückigee sagt (a.a.O.) S. 156: „Läßt man dasselbe\ tearopten) zwischen Glastafeln erstarren, so sieht man unter dem Mikros-°P sechsseitige abgestumpfte Pyramiden; die Ungleichheit der Winkelpricbi jedoch nicht dafür, daß dieselben dem hexagonalen System an-Sonoren. Viele Kristalle sind eigentümlich verzerrt und erinnern an daseichen §." M. und R. geben an, daß das Stearopten weiße glänzende^stallinische Tafeln bildet, welche geruchlos sind.
Physiol. Eig. Geruch. Die Paraffine des Rosenöls sind absolut
Ruchlos, haben also für den Wert desselben gar keine Bedeutung.
lese Tatsache muß insofern betont werden, als die Chemiker von Hause
8 d er Ansicht waren, daß das Stearopten Geruch besitzen müsse, da
as wichtigste der bis dahin bekannten Stearoptene, der Kampfer, sich
urch intensiven Geruch auszeichnet, Jedoch bei der Reinigung des
°senölstearoptens durch wiederholtes Umkristallisieren stellte es sich
ra us, daß es absolut geruchlos ist.
Chem. Eig. Durch Erwärmung oder durch Einwirkung des Lichts
_ ü der Elektrizität wurde eine chemische Veränderung des Moleküls
ner nicht konstatiert, so daß sich z. B. das Rosenölstearopten unzer-
J z t destillieren läßt, allerdings scheint der Schmelzpunkt dabei, wenn
c n nur in ganz geringem Maße, herunterzugehen. Die Analyse des
aroptens wurde vorgenommen, sobald zu Beginn des neunzehnten
«runderts die Elementaranalyse durch Anwendung von CuO etwas aus-
war. Man griff natürlich sofort zuerst zu denjenigen Substanzen,
. CQ e die meisten Kriterien der Reinheit boten, um durch ihre Analyse
e n Einblick in die Konstitution der ätherischen Öle zu gewinnen.
^ussube 1820 (a.a.O.) und bald darauf Blanchet 1833 (a.a.O.) führten
ersten Analysen aus; sie fanden einen geringen Sauerstoffgehalt und
Jossen daraus ganz richtig, daß im wesentlichen ein Kohlenwasserstoff
wiegte. Blanciiet hielt den Körper für ein Terpen, indem er ihn mit
er pentinöl verglich. Erst Flückigee bestimmte im Jahre 1869 (Stieelin,