r. Öle
von 1887 bis zur Gegenwart
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ben
zoesaure Linalool aufgefunden. Auch die Phenylessigsäure wurde mit
em Benzylalkohol verestert im Neroliöl konstatiert, in demselben Öl
g eichfalls der phenylessigsäure Phenyläthylalkohol. Das salicylsaure
^ ethyl ist seit sehr langer Zeit als Hauptbestandteil des Gaultheriaöls
: 'tV, anUt ' a ^^ r W °^ ^ e ™ ander er Ester ist in einer Periode so oft in
enschen Ölen nachgewiesen worden wie dieser; zweifellos gehört erzu den verbreitetsten Substanzen. Zu den Seltenheiten gehören dasJ-icylsaure Benzyl im Ylang-Ylangöl, das veratrumsaure Methyl von
tz im Sabadillsamenöl, von demselben Forscher daselbst das veratrum-s . 1 ! le A-thyl aufgefunden. Ester der ungesättigten Zimtsäure ergabenebenfalls im Laufe dieser Periode, so das zimtsaure Methyl in Alpinia-b r en ' da s zimtsaure Äthyl im Storaxöl von v. Millee nachgewiesen;sa " ani p V ° n frulier ker sind der zimtsaure Benzylalkohol, ferner der zimt-all^b , n ylpropylalkohol, schließlich das Styracin oder zimtsaurer Zimt-^vohol. Vgl. ferner Benzylbenzoat, den Äthylester der p. Methoxyzimt-
halt ^' 6ibt n ° Ch Übrig Über die Fortschritte der Stickstoff- und schwefel-igen Ole dieser Periode zu berichten. Semmler weist nach, daß im^aoblauchöl Allyldisulfid vorkommt und nicht Allylsulfid, ferner unter-suS 7 Selbe daS Bärlauchö1 ' in welchem er Vinylsulfid und Poly-unt Ö lben Radikals konstatiert. Auch das früher von Hlasiwetz
den e3 ^ UCüte Asafoetidaöl (Ferula Asa foeiida L.) und Alliumöle werden insulfid i 1S <iör Untersuchungen gezogen; überall werden Di- bzw. Poly-daß konstatiert - Von den Senfölen stellt Gadameb 1899 und später fest,fern "* ^ öffelkrautö1 sekundär — Butylsenföl vorkommt. - Gadamee zeigtkom t .237, 211), daß das Benzylsenföl in Tropaeolurn majus vor-
wärmt; weiterhin ist das Vorkommen des Phenyläthylsenföles zu er-II 50 ^ Welches Bee ™am und Walbaum aus dem Resedawurzelöl (J. pr.Pr'ae ' i 1Solierten > ebenso Gadameb aus dem Öle der Crucifere BarbaraeavonT schließlich sei noch des p-Oxybenzylsenföls gedacht, das
(vgl AI f 0WSKI zuerst 1889 > alsdann von Gadameb 1897 studiert wurdeSifiV, * die früheren Arbeiten über das Sinaibin im speziellen Teil).31 ene ferner Crotonylsenföl.
Öle i ^ Z besonders wichtig gestaltete sich die Untersuchung der ätherischenbrinff 11 i 61 " Periode > als es gelang nachzuweisen, daß an der Hervor-bindun 18 arakteristischer Gerüche in der Pflanze auch basische Ver-Herv U \^ n betedlgt sind > UQ d merkwürdigerweise sind diese nötig zurBei T T ngun » bekannter und seltener Wohlgerüche in der Parfümerie.F orsch r ersuchun g des Oraugenblütenöles von Seiten verschiedenster
immer 6r WaPen Linlo()1 und das Linalylaoetat konstatiert worden; aberdieses 1 " Wa J 6S n ° dl nicl1 * mo £ licn gewesen den charakteristischen GeruchScaia ver wandter Ole nachzuahmen. Erst im Jahre 1895 war es
isoli er MEL U ' C °' gelun S en ein en basischen Bestandteil aus diesem Öle zui.dentifi 1 - ^ den selben mit dem Methylester der Anthranilsäure zuÖlen a TT 1 ' Spaternin wurde dieser Ester wiederholt auch in anderen«gefunden, so von Hesse im Jasminblütenöl, im süßen Pomeranzen-