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Die medikamentösen Seifen : ihre Herstellung und Bedeutung unter Berücksichtigung der zwischen Medikament und Seifengrundlage möglichen chemischen Wechselbeziehungen ; ein Handbuch für Chemiker, Seifenfabrikanten, Apotheker und Ärzte
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Anhang.

Patentanspruch: Verfahren zur Herstellung eines bei gewöhnlicher Tem-peratur festen, schwach riechenden, in Alkali löslichen Produktes aus Buchenholz-teer, dadurch gekennzeichnet, daß man rohen Buchenholzteer unter Erwärmenauf etwa 120°—150° so lange mit Luft, Sauerstoff oder ozonisierter Luft behandelt,bis das zurückbleibende Produkt sich in verdünnten Alkalilösungen löst.

Handelsname: Pagacid. Chem. Ctrbl. 1905, II, 1280.

163 663. Kl. 30, vom 13. Oktober 1903. Erloschen 1906.L. Schwabe in Hamburg.

Verfahren zur Herstellung eines Desinfektionsmittels aus Chlornaphthalin und Seife.

Patentanspruch: Verfahren zur Herstellung eines Desinfektionsmittelsaus Chlornaphthalin und Seife, dadurch gekennzeichnet, daß man chloriertes Naph-thalin in der durch Einwirkung von wäßrigem Alkali erhältlichen Lösung von mitChlor behandelter Ölsäure durch Erwärmen auflöst.

164 333. Kl. 30, vom 12. April 1904. Erloschen 1913.

Paul Mochalle in Schmartsch b. Breslau. Übertragen auf Hygienische Gesell-schaft zu Dresden Blau & Co.

Verfahren zur Entwicklung von Schwefelwasserstoff unter Abscheidung von feinverteiltem Schwefel.

Patentansprüche: 1. Verfahren zur Entwickelung von Schwefelwasser-stoff unter Abscheidung von fein verteiltem Schwefel, dadurch gekennzeichnet,daß man durch Zusammenschmelzen von Zucker und Schwefel hergestellte Massender Einwirkung von Wasser oder wasserhaltigen Körpern aussetzt.

2. Eine Abart des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daßman an Stelle des reinen Schwefelzuckers ein durch Auflösen von Schwefelzuckerin Sodalösung und Verdampfen der Masse zur Trockne erhaltenes Produkt ver-wendet.

Handelsname: Mochalle-Seife.

166 915. Kl. 12, vom 31. Mai 1903. Erloschen 1913.Knoll & Co. in Ludwigshafen a. Rh.

Verfahren zur Herstellung dermatologisch wirksamer, nicht nachdunkelnder hoch-siedender Steinkohlenteeröle.

Patentanspruch: Verfahren zur Herstellung dermatologisch wirksamer,nicht nachdunkelnder hochsiedender Steinkohlenteeröle, dadurch gekennzeichnet,daß man mit Alkali und Säure vorgereinigtes Steinkohlenschweröl vom Sdp. 300°und darüber einer ein- oder mehrmaligen Behandlung mit einigen Prozentenstarker Schwefelsäure bei erhöhter Temperatur mit oder ohne Zugabe eines Oxyda-tionsmittels und alsdann einer gründlichen Alkaliwäsche unterwirft und zumSchluß in Apparaten, bei denen eine Berührung des Präparates mit unedlen Me-tallen vermieden wird, am besten unter Vakuum, destilliert.

Handelsname: Anthrasol. Chem. Ctrbl. 1903, I, 1432. 1904, II, 1579.

170 563. Kl. 23, vom 3. November 1904. Erloschen 1909.

Dr. Heinrich Winter in Charlottenburg.

Verfahren zur Gewinnung niederer Fettsäuren aus Kernöl und Coeosöl.

Patentanspruch: Verfahren zur Gewinnung niederer Fettsäuren ausKernöl und Coeosöl, dadurch gekennzeichnet, daß diese öle nicht zunächst, wiebisher, vollständig verseift, sondern in bekannter Weise unvollständig gespaltenund alsdann ohne Nachspaltung des unverseiften Eettes der fraktionierten De-stillation unterworfen werden.

1T1 431. Kl. 30, vom 29. Juni 1904. Erloschen 1905.

Dr. Friedrich Eschbaum in Berlin.

Verfahren zur Herstellung seifenartiger Verbindungen des Phenyldimethvlpyrazolons.

Patentanspruch: Verfahren zur Herstellung von durch die Haut resor-bierbaren, seifenartigen Verbindungen des Phenyldimethvlpyrazolons, dadurchgekennzeichnet, daß die sauren Salze des Phenyldimethylpyrazolons mit den hoch-