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Untersuchung der Mineralöle und Fette, sowie der ihnen verwandten Stoffen : mit 92 Fig.
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ifbaren Fetten und Wachsen hergestellte Produkt«

( I )as unzersetzteÖlkann zwecks weiterer Prüfung auf Brechungs-koeffizient undspez. Gewicht oben mittels Pipette entnommen werden.)

Die gesamte salpetersaure Lösung wird in 150 cem Wasser ge-gossen, wobei beträchtliche Erwärmung eintritt, und je nachMengedergelösten Benzinbestandteile mehr oder weniger Ölausscheidung statt-findet, 14 Stunde auf siedendem Wasserbad erwärmt, um die ausTerpentinöl entstandenen Harze tunlichst vollkommen zu lösen.

Die erkaltete Flüssigkeit wird im Scheidetrichter mit 100 cemÄther durchgeschüttelt, die wäßrige Schicht abgelassen unddie ätherische noch einige Male zur Entfernung noch anhaftenderSäure mit Wasser, dann mit Kalilauge (50gÄtzkali in 500 cem Wasserund 50 cem Alkohol) und schließlich wieder mit Wasser gewaschen.

Die mit Chlorcalcium getrocknete Ätherlösung wird vom Ätherdurch kurzes Erwärmen befreit und gewogen. Der Rückstand stelltein rotbraunes Ol dar (aromatische Nitroverbindungen) und ist auf cemumzurechnen, da die Benzinbestimmung von Anfang an volumetrischausgeführt wurde.

Die in Frage kommenden Nitroverbindungen, Nitrobenzol,-toluol, -xylol, -cymol, haben mittleres spez. Gewicht von 1,15, sodaß man zur Berechnung der cem das gefundene Gewicht durch 1,15zu dividieren und die erhaltene Zahl zu den von Anfang anin Salpetersäure unlöslichen Benzinanteilen zu addieren hat, um diegesamte in der Probe enthaltene Benzinmenge in Vol. zu erhalten.

Sumatrabenzin Kp. 100—180° enthält bei einem spez. Gewichtvon 0,782 und 0,803 im ganzen 22 bzw. 40 %, amerikanisches Benzinvon gleichen Siedegrenzen und spez. Gew. 0,734 etwa 10%, russischesBenzin von spez. Gewicht 0,789 und 0,790 10 bzw. 8 %, galizischesBenzin von spez. Gewicht 0,760 17 % in Salpetersäure lösliche Anteile.

Die in Salpetersäure unlöslichen Anteile der genannten hoch-siedenden Benzine haben bei Sumatrabenzin ein spez. Gew. von0,76—0,77, bei amerikanischem Benzin 0,73—0,735, bei galizischemBenzin 0,74—0,75, bei russischem 0,78, so daß auch aus dem spez.Gewicht der in Salpetersäure unlöslichen Teile auf die Herkunftdes Benzins zu schließen ist.

Sind in einer .Benzinterpentinölmischung untergeordneteBenzinmengen vorhanden, so ist die Bestimmung der Art desBenzins nach vorstehendem Verfahren unsicher, da das Benzindann stärker als bei überwiegendem Benzingehalte angegriffenwird. Das spez. Gewicht der salpetersäureunlöslichen Teile wirdin diesem Falle geringer.

8. Prüfung auf Harzessenzen. Meistens werdendie leichten, unter 150° siedenden und sich schon dadurch ver-ratenden Harzölessenzen als Zusatz benutzt. In manchen Fällendürfte die Erniedrigung der Bromzahl sowie das Verhalten beider Destillation eine Verfälschung anzeigen. Z u n e destilliert