N. Teer- und pechartige Destillationsrückstände.
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sich durch leichte Handhabung und gute Übereinstimmung derWiederholungsversuche bewährt. (Apparat Fig. 73 a/b.)
Das Pech wird in 6—7 mm weiten Röhrchen durch Eintauchender letzteren in das auf 150° erhitzte Pech etwa 5 mm hoch aufgefüllt.Dann gießt man eine 5 g schwere Quecksilberschicht auf das an derLuft, nötigenfalls auf Eis erstarrte Pech underwärmt die Röhrchen solange im Wasserbadallmählich, bis das Quecksilber durch die ge-schmolzene Pechschicht fällt.Dieser Punkt ist der Schmelz-punkt. Nach Vorschlag vonM. Böhm kann man auchaustarierte Messingstäbchenstatt des Quecksilbers mitVorteil benutzen.
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Fig. 73 a.
Von einer größerenZahl von Erdölpechen ver-schiedener Herkunft (russi-sche, deutsche, galizische)zeigten diejenigen, welche Fl 8- 73 b.
sich bei Zimmerwärme nochmit dem Glasstab etwas bewegen ließen, den Schm. 25—40°,die übrigen gänzlich starren Proben zeigten den Schm. über 40°bis zu 80°. Die nach Kraemer-Sarnow erhaltenen Zahlenweichen naturgemäß von den nach anderen Verfahren, z. B.der gewöhnlichen Kapillarmethode, erhaltenen oft sehr ab, wienachfolgende Ermittelungen zeigen:
Ceresin (?)BienenwachsParaffin . .
Schm. nach in der
Kraemer-Sarnow Kapillare
52° 47—53°
55,5° 61,5—63,5°46° 45—48°
Kolophonium...... 67—67,5° ganz unscharf
Asphalt, gereinigt (hart) . 51,5—52° ,,
Asphalt B, glashart . . . 82° ,,Petroleumrückstand aus
Elsasser Erdöl..... 105°
Neuerdings hat sich das für die Tropfpunktsbestimmung vonEetten, Vaselin, und Ceresin eingeführte Verfahren von U b b e -1 o h d e nach Versuchen von L o e b e 11 auch zur Bestimmung
Holde, 3. Aufl. 15