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Erdöl und seine Verarbeitungsprodukto.
Don Verlauf der Beobachtungen und das Verhalten eines ausRohpetroleum hergestellten normalen Gasöls ergeben nachfolgendevon P. Frank bei einem Vergasungsversuch gemachte Feststellungen:
Temperaturen der ( Grenzwerte......... 070—090°
oberen Betörte { Mittelwert.......... 080"
Temperaturen der | Grenzwerte......... 740—750"
unteren Retorte ( Mittelwert.......... 745°
Versuchsdauer in Minuten .......... 40
V e r g a s t e Ö 1 m e n g e n in kg........ . . . 12.01
E r z e u g t e G a s m e n g e in m 3 (gemessen an der Gasuhr) 7,70Erzeugte Teermenge in kg (im Teerabsclieider
gewogen)..................... 4,45
G a s ö 1 v o r b r a u c h p r o 1 St. in kg........ 19,37
G a s o r z e u g u n g p r o 1 St. in m 3 ......... 11,55
Aus 100 kg Öl werden mithin erhalten:
G a s in m 3 .................... 59,64
G a s in kg.................... 34,47
Das Gas hat im Brenner Nr. 00 (d. i. bei s t ü n d -|
Hohem Gasverbrauch = 35 1) eine L i c h t - 1 ,stärke von Hefnereinheiten HE (4 Messungen |
in Abständen von je 10 Min.)............'
Mithin entspricht das Öl bis auf den Teergehalt den An-forderungen der Preußischen Bahnverwaltungcn (Lichtstärke undGasausbeute sind sogar höher).
Über Gasöle aus Braunkohlenteer und Schieferteer sieheS. 273 ff.
F. Transformatorenöle J ).
(Literatur: Holde, Mitteilungen 1904, S. 147.)
Die Transformatoren der elektrischen Kraftanlagen werdenvielfach zur Kühlung und zur Vermeidung des Überschlagensvon Funken zwischen den Drahtwickelungen in bedeckten Be-hältern vollständig in Öl eingestellt. Die Ölfüllung solcher Behälterbeträgt oft mehrere Kubikmeter.
Das für Transformatoren benutzte Öl muß sorgfältig vonWasser und Mineralsäuren befreit sein, damit es gut isoliert unddas Kupfer sowie die Baumwollumspinnung nicht angreift. Auchmuß es möglichst wenig verdampfbar sein, da es sich in den Trans-formatoren bis auf etwa 90° erhitzt und bei ziemlich großer
1 ) Mitbearbeitet von Dr. Brauen, Chemiker der Maschinen-fabrik der A. E. G., Berlin N.