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Untersuchung der Mineralöle und Fette, sowie der ihnen verwandten Stoffen : mit 92 Fig.
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Erdöl und seine Verarbeitungsprodukte.

Normaltemperatur (15°) folgende von D. Mendelejefffestgestellten Gewichtskorrekturen in Anwendung zu bringen:

Für spez. Gew.

von 0,700—0,720„ 0,720—0,740„ 0,740—0,760„ 0,760—0,780„ 0,780—0,800

Korr. pro 1°Temperaturunterschied0,000 8200,000 8180,000 8000,000 7900,000 780

II. Einfache Verdampfimgsprobe.

Extraktionsbenzin, besseres Motorenbenzin usw. dürfenbeim Verdunsten im Uhrglas auf schwach erhitztem Wasserbadekeinen Rückstand hinterlassen. Auf Papier darf es beim Ver-dunsten keinen Fettfleck hinterlassen, der auf sehr hochsiedendeBestandteile hindeutet.

Fig. 14.

III. Fraktionierte Destillation.

a) Die handelsübliche Destilla-tionsprobe wird in demselben Apparat aus-geführt, wie die Destillation des Petroleums (vgl.S. 21, Fig. 9 a—c), und zwar direkt aus demEnglerkolben ohne Aufsatz. Für genauere Ver-suche werden Aufsätze nach Le Bei und Le Bel-Henninger (Fig. 14), Glinsky, Hempelu. a. benutzt.

Kißling (Chem.-Ztg. 1908, Nr. 59) undUbbelohde (Zeitschr. f. angew..Chem. 1906,1155) machen darauf aufmerksam, daß bei derDestillation des Benzins der Barometerstand zu be-rücksichtigen ist, sowohl bei Angabe des Siede-beginns als auch bei Angabe der Destillatmengen.Kißling verfährt so, daß er die Siedegrenzender Destillate nicht bei den vollen Zehnern derThermometerskala, sondern bei einer je nach derAbweichung des herrschenden Druckes von 760 mmetwas niederen oder höheren Temperatur abliest,