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Erdöl und soino Verarbeitungsprodukte.
Von 100 g Rohpetroleum werden in tubulierter Glasretorte allebis 300° (Thermometer im Dampf) übergehenden Teile rasch ab-destilliert. Man legt eine neue gewogene Vorlage (ohne Kühler) vor,treibt sämtliche Öle bis zur vollständigen Verkokung des Rückstandes
ohne Thermometer über und
Heagcrisrohre
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bestimmt durch Wiederwägungder Vorlage das Gesamtgewichtdes überdestillierten schwerenÖles.
Alsdann wird im Schwer-\ FUzianJuilhuu! öldcstillat der Paraffingehaltin nachstehend beschriebenerWeise bestimmt. (Aus demParaffingehalt dos Destillatswird durch Umrechnung derParaffingehalt in 100 g des zurUntersuchung verwendeten
Rohpetroleums erhalten.)
Man löst 5—10 g der Sub-stanz bei Zimmerwärme ineinem Gemisch von 1 T. Äthyl-äther und 1 T. abs. Alkoholbis zur klaren Lösung auf, fügtalsdann unter beständiger Ab-kühlung bis auf —20° geradeso viel des Gemisches von Alko-hol und Äther zu, bis eben alleöligen Teile bei —20° gelöst und nur Paraffinflocken sichtbar sind.Bei sehr stark paraffinhaltigen Ölen empfiehlt es sich, zunächst unterErwärmen in Äther zu lösen, dann mit der gleichen Menge Alkohol
Wasserahlaß
Scmgjnanpe
Fig. 13.
Dieses Prinzip soll zuerst Grotowsky (Petroleum, Dinglers polyt.Journ. 1886, 262, 473) aufgefunden haben. Später haben E n g 1 e r -B ö h m (Petroleum 1909, 4, 873 und Höland, Chem.-Ztg. 1893,Nr. 80) das gleiche Prinzip erfolgreich zur Prüfung von Vaseline aufParaffin benutzt, und 1896 hat Verf. durch genaueres Studium allerFehlerquellen die Methode zu einer für alle Produkte der Petroleum-und Braunkohlenteerindustrie brauchbaren quantitativen Paraffin-bestimmung gestaltet. (Mitteilungen 1896, 14, 211.) Die Verfahrenvon Pawlewsky und Filemonowicz, beruhend auf derSchwerlöslichkeit des Paraffins in Eisessig (Ber. Chem. Ges. 1888, 21,2973), von Höland (Chem.-Ztg. 1893, Nr. 80), beruhend auf derSehworlöslichkeit des Paraffins in starkem Alkohol, sowie das Ver-fahren von Zaloziecki (Dinglers polyt. Journ. 1888, 267, 274),beruhend auf der Fällbarkeit des Paraffins in amylalkoholischer Lösungdurch Äthylalkohol von 75° Tralles haben sich nur für besondereMaterialien der Mineralölindustrie, nicht aber als allgemein anwendbarerwiesen.