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Osmoregulierung — Osteomalacie.
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Osmoregulierung: Regulierung desHärtegrades von Röntgenröhren durch Os-mose. Erhitzt man ein eingeschmolzenesPlatinstäbchen, so diffundiert Wasserstoffin die Röhre und macht sie weicher.
Osmose [lia^iog das Stoßen, der Antrieb]:Diffusion* durch poröse Scheidewände.
Osmo(so)logie: Lehre von der Osmosebzw. von d. osmotischen Vorgängen im Or-ganismus u. ihrer diagnostischenVerwertung.
Osmojtaxis: Von osmotischen Strö-mungen abhängige Bewegung kleinsterOrganismen.
Osmotisch: Auf Osmose bezüglich. O.Aequivalent: Ist auf der einen Seite einerporösen Scheidewand Wasser, auf der an-deren eine beliebige Flüssigkeit, so heißto. Ae. dieser Flüssigkeit die Menge Wasser,die gegen 1 Gramm derselben auf dem Wegeder Osmose ausgetauscht wird. O. Druck:„Derjenige Überdruck in einer vom Lösungs-mittel (spec. Wasser) durch eine — nur fürdieses durchlässige — Scheidewand getrenn-ten Lösung, welcher ihrer osmotischen Kraftauf das Lösungsmittel gerade das Gleich-gewicht hält." (Auerbach). O. Kraft: Dieder Osmose zu Grunde liegende anziehendeKraft zwischen den betreffenden Stoffen.
Osphresio- [öe<for^is Geruchssinn], -lo-gie*: Lehre vom Geruch, -metrie: 01-factometrie.
OsphySalgie \ha(pvs Hüfte]: Hüft-, Len-denweh.
Ossa [Plur. von os]: Die Knochen. Cf.Os, Ossiculum. O. interoalaria s. rha-phogeminantla* s. Wormiana: Schalt-knochen*. O. sesamoidea: Sesambeine.
Ossein [os Knochen]: Knochenknorpel;der organische Bestandteil des Knochens,der zurückbleibt, wenn man durch Säurendie mineralischen Bestandteile (Knochen-erde) aus dem Knochengewebe entfernt.
Ossioulum (-a) [Dim. von os Knochen]:Knöchelchen. O. Bertini: Conchae sphe-noidales. O. interoalaria: Schaltknochen*.O. Silvii: Processus lenticularis. O. Wor-mlana: Schaltknochen*.
Ossiflcans: Zur Verknöcherung führend.Verknöchernng aufweisend.
Ossification: Verknöcherung; Entste-hung von Knochengewebe, -kern: Kno-chenkern.
Ossin (Stroschein) : Ein ölalbuminat desLebertrans.
Ostejalgie \haiiov Knochen]: Knochen-schmerz. Cf. Dolores osteocopi.
Osteal kaohexia [engl.]: BARLow'scheKrankheit.
Osteitis vd. Ostitis.
Osteo|akusis: Kopfknochenleitung*.
Osteojarthritis: Gleichzeitige Knochen-und Gelenkentzündung. Ist dieselbe tuber-kulöser Art, so spricht man auch von Osteo-arthrokaoe.
Osteoarthropathie: Gleichzeitige Er-krankung eines Gelenks und der angrenzen-den Knochenabschnitte. O. hypertrophi-ante pneumique (Pikrris Marie 1888):Mit Akromegalie* verwandte Auftreibung
der Knochen u. Gelenke, bes. der Finger,bei Lungen- u. Herzleiden (auch chron. Phos-phorvergiftung); das Gesicht bleibt normal.Syn. Toxigene Osteo - Periostitis ossiflcans(Sternberg). — Cf. Arthropathie tabetique,
Osteo arthrotomie: AusschneidungeinesKnochenstückes innerhalb eines Gelenks.
Osteoblasten: Knochenbildner; die Vor-stufen der eigentlichen Knochenzellen.
Osteoblastom: Osteom.
Oateojcarcinom: Knochencarcinom.
Osteochondritis: Gleichzeitige Kno-chen- und Knorpelentzündung. O. disse-cans: Mit Ablösung von Gelenkknorpel-teilen.
Osteochondro|lyse: Ablösung von Ge-lenkknorpelstücken.
Osteo|Chondrom: Mischgeschwulst ausKnochen- und Knorpelgewebe. Auch ver-knöchertes Chondrom. Syn. Osteoidchon-drom.
Osteodentin: Dentin, in dem Knochen-zellen vorkommen; bei Menschen selten.
Osteoektomie: Ausmeißelung einesKnochenstückes.
Osteojflbrom: Mischgeschwulst ausKnochen- und Bindegewebe.
Osteo gen: 1. Aus Knochen entstanden.2. Knochen bildend.
Osteogenese: Entstehung von Knochen(-gewebe).
Osteojgraphle: Knochenbeschreibung,Knochenlehre.
Osteoid: Knochenartig, knochenartigeNeubildung, -geschwülste: Chondromebzw. Sarkome, die o. Gewebe enthalten.-gewebe: Unverkalktes Knochengewebe.Entwicklungssfcadium bzw. pathologischbei Rhachitis und manchen Knochen-geschwülsten.
Osteoid om: Osteoidchondrom.
Osteokampsis \xafxm<a biegen] (Lorenz) :Das Geradebiegen verkrümmter Knochen.
Osteoklasie [xhio> zerbrechen]: Gewalt-sames Zerbrechen verkrümmter Knochen, umdann Heilung in richtiger Stellung herbei-zuführen. Cf. Brisement forc6, Osteoklasten.
Osteoklasten: 1. Die Instrumente zurOsteoklase*. Cf. Dysmorphosteopalinklast.2. Vielkernige Riesenzellen, die dort auf-treten, wo eine Resorption von Knochen-substanz stattfindet. Cf. Howsmp'sche La-cunen, Myeloplaxen.
Osteo|kranium: Der knöcherne Schädel.
Osteojlogie: Knochenlehre.
Osteolyse: Auflösung von Knochen(-gewebe).
Oste|om(a): Knochengeschwulst; eine ausKnochengewebe bestehende Geschwulst. DasO. durum s. eburneum ist sehr hart, dasO. medullosum s. sponglosum enthältwie das schwammige Knochengewebe weite,markführende Hohlräume. Cf. Exostose,Hyperostose, Enostose, Osteophyten.
Osteolmalacie: Knochenerweichung.Chronische, auf Stoffwechselanomalien be-ruhende, an manchen Orten endemische,Knochenerkrankung bei Erwachsenen (bes.bei Schwangeren u. Wöchnerinnen), bei der