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Orchidotherapie — Orientbeule.
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vor dem Leistencanal liegen gebliebenenHodens im Hodensaek.
Orchidotherapie: Therapeutische An-wendung des Hodensaftes.
Orchoepididymitis: Gleichzeitige Ho-den- imd Nebenhodenentzündung.
Orch(i)o|cele: 1. Hernia scrotalis. 2. Ho-dengeschwulst.
Orohis [öqxis]: Anat. Hoden. Bot. [wegenhodenförmiger Wurzelknollen mehrerer Ar-ten] : Knabenkraut, Orchidaceae*. Cf. Salep.
Orchitis: Hodenentzündung.
Orchitomie: Orcheotomie.
Orcin Ivonorcina, dem Speciesnamen einerVariolaria]: Ein Dioxytoluol,C 6 H 3 (CH 8 )(OH)„das in vielen Hechten (ßoccelia tinctoria,Lecanora etc.) vorkommt und u. a. auchaus Orsellinsäure durch Abspaltung vonKohlensäure entsteht. Unter dem Einflußvon Luft und Ammoniak geht es in Orce'in*über, bei Anwesenheit kohlensaurer Alkalienliefert es dagegen blauen Lackmusfarbstoff,-reaction vd. Bial, Tollkns.
Ordentlicher Strahl: Phys. Der bei derHoppelbrechung entstehende Strahl, der demSNELLiüs'schem Gesetze folgt. Cf. außer-ordentlicher Strahl.
Ordinärer Strahl: Ordentlicher Strahl.
Ordinate [ordino in Reihen ordnen] vd.Coordinatensystem.
Ordination [ordino verordnen]: Ärztliche'Verordnung, speziell mündliche im Gegen-satz zum Ilecept.
Ordinierender Arzt: Behandelnder Arzt.
Oreillette [frz. Dim. von oreille Ohr]:Herzvorkammer. Das Herzohr heißt da-gegen „Auricule".
Oreillons [frz., von oreille Ohr]: Paro-titis epidemica.
Orellin: Anotto.
Orexin(um) [oQntjis Verlangen, Appetit]:PhenyldihydrochinazolüijCijHjjN,. O.basi-oum: Die freie (nicht an Salze gebundene)Orexinbase. O. tannioum: Gerbsaures O.
Organe \oqyavov Werkzeug]: Aus einereinzigen Zelle, Zell verbänden oder verschie-denartigen Geweben bestehende Teile destierischen und pflanzlichen Körpers, welcheeine der höheren Einheit des Organismusuntergeordnete Einheit von bestimmter Form,innerer Gestaltung und Function darstellen.
Organeiweiß (Voit): Das Eiweiß, daseinen festen Bestandteil der Körpergewebebildet, im Gegensatz zum Circulationseiweiß*.
Organisation: 1. Die Art der Verbdg.der einzelnen Organe untereinander, deräußere und innere Bau eines Lebewesens.2. Die Umwandlung einer lebenden Masseim Körper (Exsudat, Thrombus etc.) in ge-fäßhaltiges Bindegewebe durch Einwande-rung von Zellen und Gefäßen.
Organisch — O. Chemie: Chemie derKohlenstoffverbindungen. O. Herzgeräu-sche: Geräusche, die durch organische Herz-krankheiten, bes. Klappenerkrankungen, be-dingt singt. O. Krankheiten: Krankheiten,die durch pathologisch-anatomische Gewebs-veränderungen bedingt sind. Cf. functio-nell. O. Nervensystem: Autonomes N. (1).
O. Stoffe: Im engeren Sinne Pflanzen- u.Tierstoffe im Gegensatz zu den Miueral-stoffen; weit, überhaupt Kohlenstoff Verbin-dungen. — Cf. organisiert.
Organisiert: Eine Organisation* auf-weisend. Cf. Fermente.
Organismus: Der lebende Körper alsGesamtheit der zu einem einheitlichenGanzen verbundenen Organe; Lebewesen.-Waschung: Reichliche subcutane oderintravenöse Kochsalzinfusion, meist nachvorangegangenem Aderlaß.
Organogele: Die Gele* der Organosole*.
Organo|graphie: Organbeschreibung.
Organoid: Organähnlich; z. B. Neu-bildungen, deren Bau an gewisse Organeerinnert. Cf. histioid, Teratome.
Organo logie: Lehre vom Bau der Or-gane.
Organometalle: Verbindungen von Me-tallen mit Alkylen.
Organon [oqyavov]: Organ. O. Spirale:Coim'sches Organ. O. vomeronasale:jACOBSON'sches Organ.
Organojpathie: Organerkrankung.
Organo pathologie: Die Lehre von denOrganerkrankungen.
Organojsole: Lösungen von Kolloiden*in organischen Stoffen (Alkohol, Fette, Le-cithin etc.).
Organotherapie (Brown-Säquard): Ver-wendung von aus tierischen Organen ge-wonnenen Extracten u. Präparaten zur Be-handlung von Krankkeiten, bes. von solchen,die auf einer verminderten Function (inne-ren* Secretion) jener Organe beruhen. Syn.Organsafttherapie, Opotherapie. Cf. Sub-stitutionstherapie, Organtherapie.
Organo[trop: Auf die Organfunctiongerichtet.
Organo!zoen (Virchow): Im Innern vonOrganen vorkommende Entozoen.
Organtherapie (H. Scholz) : Auf Be-seitigung krankhafter Organfunction ge-richtete Therapie, spec. unter Verwertungder zw. Arzneiwirkung u. Organtätigkeitbestehenden Beziehungen. Cf. Organo-therapie.
Orgasmus [ooydm von Feuchtigkeit strot-zen] : Übermäßiger Andrang von Blut oderSäften nach einem Organ, bes. nach denGeschlechtsorganen; höchste Wollust.
Orgeade [frz. orgeat Mandelmilch, vonorge Gerste]: Graupenschleim; auch Getränkaus süßen Orangen, Zucker u. Wasser.
Orgeadenextract: Sirupus Amygdala-rum.
Orientbeule: Chron. umschriebene sero-fibrinöse Entzündung der Cutis, wobei esin den centralen Teilen zu Nekrose, Er-weichung, Ulceration kommt. ErregerHeikosoma tropicum (Wright) bzw. Leish-mania tropica. Syn. Aleppo-, Bagdad-,Bassora-, Biskra-, Bombay-, Cairo-, Delhi-,ägyptische, Nil-, Pendschab-, Sahara-, Sind-,Zab-Beule(-Pustel oder -Geschwür); Tasch-kentgeschwür, Sartenkrankheit, Pascha-churda, Lupus endemicus, Beulenkrank-heit etc.