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Maculae cribrosae — Magnalium.
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steht in der Mitte zw. Leukoma u. Nube-cula. M, cribrosae: Peine siebartigeÖffnungen an Innenfläche des Vestibulum,durch welche Zweige des N. vestibularistreten. BS, flava: Der nahe dem vorderenEnde des Stimmbandes gelblich durch-schimmernde Cartilago sesamoidea. M.germinattva: Keimfleck. M. gonorrhoica(Sänger): Dunkelpurpurroter Hof um dieDrüsenmüudung bei Bartholinitis gonor-rhoica. ES. hepatica: Leberfleck. M.lacteae: M. tendineae. M. lutea: Gelber*Fleck. BS. tendineae: Sehnenflecke; um-schriebene, weiße bis gelbliche Flecke aufd. Herzbeutel; Drucksklerosen bzw. Über-reste entzündlicher Processe.
Madarosis [padagög kahl]: Das Ausfallender Haare, speciell der Wimpern. Cf. Pti-losis.
Madbox [Ernest Edm., engl. Ophthalm.]— M. Stäbchen: fiotgefärbte Glasstäbchen,die wie eine starke cylindrische Linse wir-ken, ein Lampenbild also in einen langenschmalen rötlichen Lichtstreifen ausziehen.Bei Heterophorie deckt sich dieser nicht mitdem Lampenbild des gesunden Auges.
Madelung [Otto VVilh , Chirurg, Straß-burg, geb. 1846] — M. Fetthals: Diffusesymmetrische Lipombildnng am Hals u.Bücken. Cf. Adenolipomatose symmetrique.M. Handdeformität: Durch spätrachiti-sche Verkrümmung des Badius neigt sichdessen distale Gelenkfläche volar- n. ulnar-wärts, sodaß Ulnaköpfchen stark dorsalwärtsvorragt n. Hand volar subluxiert erscheint.Syn. Manus valga. M. Zeichen: VermehrteDifferenz zw. Achsel- und Mastdarmtempe-ratur bei eitriger Peritonitis.
Maden: Insectenlarven mit undeutlichemKopf u. Beinen, -warm: Oxyuris vermi-cularis.
Madescens, madidans [lat.]: Nässend.
Madesis [uacfr«« glatt sein] = Madarosis.
Madreporaria [von span. ital. madreMutter oder ixaäaqog glatt und nÖQog Loch]:Steinkorallen, eine Unterord. d. Zoantharia.
Madreporenplatte [wegen Ähnlichkeitmit Madreporenkorallen] vd. Ambulacral-gefäßsystem.
Madurafuß [nach d. ind. Stadt Madura]:Eine bes. in Vorderindien vorkommende,durch Streptothrix s. Discomyces Maduraes. Oospora indica hervorgerufene Krankheit,die gewöhnlich ihren Sitz am Puße hat u.durch unförmliche, höckerige, mit Cystenu. Pistelgängen durchsetzte Anschwellungdesselben charakterisiert ist. Syn. Myce-toma, Perical, Pungus disease of India,Podelkoma, Morbus tuberculosus pedis etc.
Männlich heißt Bot. eine Blüte, die nurStaubgefäße hat.
Mäuse vd. Maus. -dorn:Buscus. -septi-caemie: Experimentell erzeugte Inf ections-krankheit, die entsteht, wenn man Mäusenfaulendes Blut etc. subcutan einverleibt.-typhus: Eine zur Gruppe der Septicaemiahaemorrhagica gehörende Infectionskrank-heit bei Mäusen, die durch Bacillus typhihervorgerufen wird.
Magdeburger Halbkugeln: Zwei me-tallene, luftdicht aufeinander passende, hohleHalbkugeln von 2 / 3 Meter Durchmesser, dieder Magdeburger Bürgermeister Otto v.Gdeeicke im Beisein Kaiser Ferdinands III.auf dem Beichstag zu Begensburg luftleerpumpen ließ, worauf sie infolge des Luft-druckes so fest zusammen hafteten, daß16 kräftige Pferde sie kaum auseinanderreißen konnten. (Nach Lommel.)
Magen cf. Ventriculus, Gaster, Gastro-.-baisam: Ceratum Nucistae. -blase: Deroberste mit Luft gefüllte Abschnitt desMagens; bei Böntgenuntersuchung erkenn-bar, -blindsack: Pundus ventriculi.-bremse vd. Gastrophilus. -darmprobevd. Breslau, -elixir vd. Hoffmann, -ge-schwür vd. Ulcus ventriculi. -grübe: Herz-grube, -grübohen: Poveolae gastricae.-grund: Der nach links ausgebuchtete Teildes Magens. Fundus ventriculi. -krisen:vd. Crises. Schwarze M. sind mit Blut-brechen verbunden, -leere, schmerzhafte:Gastralgokenosis. -mund vd. Cardia.-pumpe: Mit -sonde verbundene Pumpezur Ausspülung oder Luftaufblähung desMagens, -saft (im engeren Sinne): DasSecret der Magendrüsen, das bes. freieSalz- u. Milchsäure, Pepsin u. Labfermententhält, -saftfluß: Überreichliche Abson-derung von Magensaft auch im nüchternenZustande. Syn. Gastrosucorrhoe, Beich-MANN'sche Krankheit. Cf. Gastroxynsis.-schlauch, -sonde: Biegsamer Gummi-schlauch, der durch die Speiseröhre in denMagen eingeführt wird und zu Magenaus-spülungen usw. dient. -Schwindel vd.Vertigo stomachalis. -steifung (Boas) :Brettharte Contraction der Magenwand.-tetanie: Tetanie bei Magenerweiterung.-tropfen, bittere: Tinct. amara.
MaGENDIE [Prancois, Pariser Physiol.,1783-1855] — M. Gesetz: BELi/sches G.M. Loch: Apertura medialis ventriculi IV.M. Schielstellung: Verticaldifferenz d.Augäpfel. Soll zusammen mit Deviation con-juguee f. Laesion des Brückenarms sprechen.
Magermilch: Entrahmte Milch.
Maggot-pimple [engl, maggot Made,pimple Pinne]: Mitesser.
Magisterium [magister Meister]: Prä-parate, deren Herstellung früher für einMeisterstück gehalten wurde, oder die sehrenergisch auf den Körper wirken. M. Bis-muti: Bismutum subnitricum. M. Ja«lapae: Kesina Jalapae. M. Sulfuris:Schwefelmilcli.
Magistralformeln [magister Meister,hier der verordnende Arzt] vd. Formulaemagistrales.
MAGITOT [Emil, Pariser Arzt, 1833—97]— M. Krankheit: Osteoperiostitis derZahnalveolen.
Magma [zb jiäyfxa, von fiäaaiu kneten]:Teig, Brei, jede dicke, knetbare Masse.
Magn. Auf Becepten = Magnitudinis(von der Größe).
Magnalium : Legierung von Aluminiumu. 2—30% Magnesium.