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Leguminosen — Leiter.
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aus Hülsenfrüchten (Linsen-, Erbsen-,Bohnen-, Roggen- und Weizenmehl); bes.reich an Kohlehydraten.
Leguminosen: Hülsenfrüchte*.
Leibes- — -frucht: Embryo, -höhle:Coelom.
Leichdorn [got. leik, ahd., mhd. lieh(toter) Körper; „Dorn im Körper"]: Hühner-auge.
Leichen- — -alkaloide: Ptomaine.-fett: Adipocire. -flecke: Rote Flecke, diedurch Senkung des Blutes und Diffusiondes Blutfarbstoffs entstehen. Syn. Toten-flecke, Livores. -geburt: Sarggeburt, -ge-rinnsel: Ansammlung geronnenen Blutesin den Gefäßen nach dem Tode. -Schän-dung: Coitus mit einer Leiche, -schau:Sachverständige Feststellung des eingetre-tenen Todes und seiner Ursache, -starre:Totenstarre. -tuberkel: Warzenartige,später geschwürig zerfallende Neubildung,bes. an der Hand, infolge von Infectionmit Leichengift. Wahrsch. handelt es sichhierbei um eine locale Tuberkulose. Ver-ruca nekrogenica. -Vergiftung: Vergiftungdurch (Bakterien oder Ptomaine enthaltende)Leichensäfte nach Verletzungen bei See-tionen. Äußert sich in Phlegmonen, Lymph-drüsen- u. Lymphgefäßentzündungen, Lei-chentuberkel, Sepsis, -waohs: Adipocire.
Leichtmetalle: Metalle, deren spec.Gew. kleiner als 5 ist.
Leidener Flasche vd. Leydener Fl.
Leidenfrost [Joh. Gottlob, Prof. inDuisburg, 1715—94] — L. Phänomen(1756): Phys. Ein Flüssigkeitstropfen auf sehrheißer Unterlage verdampft langsam, ohnezu sieden, weil sich um ihn eine Gashüllebildet, die ihn so lange trägt, wie ihreSpannung genügend ist. Da der Tropfenhierbei seine rundliche Gestalt behält undumherrollt, spricht man auch von sphae-roidalem Zustande.
Leim: Durch Kochen leimgebender*Substanz mit Wasser gewonnener Stoff, derbeim Erkalten gallertartig erstarrt. Cf.Gallerte, Gelatina, Kolla. -gebende Sub-stanz, -gut: Die den Eiweißstoffen nahe-stehende Grundsubstanz fast aller tierischerGewebe (bes. Knochen, Knorpel, Bindege-webe, Hausenblase etc.), die beim. Kocbenmit Wasser Leim gibt. Cf. Kollagen, Chon-drigen. -pasten: Pasten mit Grundlageaus Gelatine, Glycerm, Zinkoxyd. Cf. Gela-tina Zinci. -pflaster: Emplastrum angli-cum. -süß:GlykokoIl. -zotten: Bot. Haar-artige Bildungen der Epidermis mancherLaubknospen, die Gummischleim u. Harzabsondern. -Zucker: Glykokoll.
Lein vd. Linum. -kraut vd. Linaria.-kuchen: Placenta Seminis Lini. -öl:Oleum Lini. -samen: Semen Lini. -(samen)-raehl: Farina Lini.
Leister — L. Krankheit: Erythro-dermia desquamativa bei Säuglingen.
LeiO- [AsEos glatt]: In Verbdg.: glatt, mitglatten —. -com [frz. gomme Gummi]:Dextrin, -myom*: Neubildung aus glattenMuskelfasern.
Leipo- vd. Lipo-.
LeisHMAN [William B., engl. Militär-arzt] — L. Färbung: Beruht auf Anwen-dung von Methylenazur u. Eosin gelöst inMethylalkohol. L. DowovAN'sohe Kör-perchen: Leishmania Donovani.
Leishmania: Mit den Trypanosomennahe verwandte Parasitengattung. L. Dono-vani: Erreger der indischen Kala-Azar.L. infantum: Erreger der Kinder-Kala-Azar des Mittelmeergebiets. L. tropica:Erreger der Orientbeule.
Leishmaniosen: Durch Leishmania-Ar-ten verursachte Krankheiten.
Leiste [weil bei mageren Personen dasLig. inguinale leistenartig vorspringt]: Syn.f. Leistengegend, -band: Ligament, ingui-nale, -bräche: Austritt von Baucheinge-weiden in der Leistengegend; Herniae ingui-nales. Die lateralen oder indirectenL. gehen in den lateralen (inneren) Leisten-ring, dann schräg durch den ganzen Leisten-canal, indem sie das parietale Bauchfell vorsich herstülpen (erworbene L.) oder denoffen gebliebenen Gang des Proc. vaginalisperitonei benutzen (angeborene L.). Diemedialen oder directen L. dagegendrängen gegen die mediale Leistengrube u.stülpen die Bauchwand in gerader Richtungvor. Hier liegen dieVasa epigastrica lateral-wärts, bei ersteren medianwärts. -canal:Canal, der in der Leistengegend die Bauch -decken von hinten lateralwärts nach vornmedianwärts durchsetzt und somit denuntersten Teil der Bauchhöhle mit derSchamgegend verbindet. Cf. Leistenringe.-drüsen: Lymphdrüsen der Leistengegend.Cf. varicös. -drüsenentzündung vd. Bubo.-furche: Furche zw. Bauch u. Oberschenkel.-gegend: Der schmale härtere Grenz-streifen zw. Bauch u. Oberschenkel, -gru-ben: Grubenförmige Einsenkungen desBauchfells an der hinteren Fläche dervorderen Bauchwand. Foveae inguinales.Die laterale L. entspricht der Stelledes abdominalen (lateralen) Leistenrings,die mediale der des subcutanen (me-dialen) Leistenrings, -hoden: Hoden, diebeim Descensus* im Leistencanal steckengeblieben sind. Cf. Kryptorchismus. -re-fles: Contraction des M. obliquus int. amPoüPART'schen Bande, wenn man bei Frauendie Innenfläche des Oberschenkels kitzelt.Cf. Cremasterreflex, -ringe: Vordere u.hintere Öffnung des Leistencanals. Deräußere L., Annulus inguinalis subcutanem,eine Lücke im Obliquus abdominis externus,liegt subcutan (also vorn) und medianwärts.Der innere L., Annulus inguinalis abdomi-nalis, liegt nach der Bauchhöhle zu (alsonach hinten) und lateralwärts.
Leitband der Urniere: Bauchfellfaltevom xmteren Ende der Urniere zur Gegenddes späteren inneren Leistenrings. Vorstufedes L. des Hodens (Gubernaculum* Hun-teri).
Leitbündel: Bot. Gefäßbündel.
Leiter: Phys. Körper, in denen sichWärme, Elektrizität, Schall etc. gut fort-