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Krystallophobie — Kupfervitriol.
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krystallähnlicher äußerer Form aber ohnekrystallinische Structur und mit wechseln-den "Winkeln; im Protoplasma, in Aleuron-körnern etc. Chem. Bezeichnung Graham'sf. die Krystalle u. krystallähnlichen Kör-per, die im Gegensatz zu den Kolloiden*wirkliche Lösungen bilden und durch Mem-branen leicht diffundieren können.
Krystallojphobie: Angst vor Glassplittern.
Krystallcse: Saccharinum solubile.
Ery stallviolett: Chlorhydrat der Hexa-methylpararosanilin. Zum Färben vonKernen und Bakterien. Cf. Gentianaviolett.
Krystallwasser: Das zurKrystallisationmancher Körper notwendige Wasser. Ent-weicht es durch .Erhitzen oder bei gew. Tem-peratur (Verwittern), so zerfällt der Kry stall.
Ktenoidschuppen [xteig, Gen. xzsvogKamm]: Kammschuppen; Fischschuppenmit concentrischer und radiärer Streifung,deren Hinterende an Zähnchen oder Kamm-zinken erinnernde Höcker trägt.
Ktenophora [(pogös tragend; wegen ihrerkammähnlichen "Wimperplättchenreihen,auch „Bippen" genannt]: Kamm- oderBippenquallen, eine KL der Coelenterata.
Kubisagari |jap. einer der den Kopfhängen laßt] (Midra 1896): Der Gerlier-schen Krankheit ähnliches in Japan ende-misches Leiden.
Kuchenniere: Verschmelzung beiderNieren zu einem rundlichen oder scheiben-förmigen Organ in der Mittellinie. Renscutulatus. Syn. Schildniere.
Küchenschelle: Anemone pratensis.
Küohenzwiebel vd. Allium.
Kühl- — -röhren vd. Wasserkühlröhren,Leiter, -salbe: Gemisch aus Fett u."Wasser,welch letzteres langsam verdunstet u. da-durch Kühlung vermittelt. Cremor s. Un-guentum refrigerans. Populär f. Ung. leniensn. Ung. Plnmbi gebraucht, -sonde (Winter-nitz): Doppelläufiger Katheter, in dem Wasservon 17° und darunter circuliert; bes. beiTripper, -wasser: Aqua Flumbi.
Kuehhe ["Willy, Physiol., Heidelberg,1837-1900] — K. Methylenblaulösung:Methylenblau 1-5, absolut. Alkohol 10, 5%Carbolwasser 100. K. Nervenendplatte:Verästelung des Achsencyinders beim Über-gang des Nerven in die Muskelspindel.
Külz [Bud. Ed., Marburger Physiol., 1845—95] — K. Cyllnder: Komacylinder.
Kümmel vd. Carvum, Cuminum, Nigella.■öl: Oleum Carvi.
KÜM3TELL [Herm., Hamburger Chirurg,geb. 1852] — K. Krankheit: Spondylo-pathia traumatica.
Künstliche Ernährung: Ernährungdurch Schlundsonde, Nährklystiere oder sub-cutane Infusionen. — Cf. Atmung, Pneumo-thorax.
Kürbis vd. Curcurbita.
Kürschnernaht: Fortlaufende* Naht.Sutura pellionum.
Küstenfieber vd. afrikanisch.
Kuestnek [Otto Ernst, Bresl. Gynäkol.,geb. 1849] — K. Zeichen: Dermoidcystendes Ovariums liegen vor dem Uterus; ver-
drängt man sie, so kehren sie bald in diealte Lage zurück. — Cf. Kaiserschnitt,suprasymphysär.
Kugel------bakterien: Kokken, -blitz:
Blitz in Form einer langsam niedersinken-den Feuerkugel, -gelenk: Arthrodie. -herz:Kugelgestalt d. Herzens bei Hypertrophiebeider Ventrikel, -kern: Nucleus globosus.-thromben: Kugelförmige, frei in der Herz-höhle umherschwimmender Thromben. Syn.Vegetations globuleuses. -Zange: 1. Zangezum Ausziehen von Geschossen u. Fremd-körpern. 2. Zange mit kugelförmig abge-rundeten Enden.
Kuh-----lymphevd.Lymphe, -pocken:
Acuter pustulöser Hautausschlag, bes. amEuter und an den Zitzen von Kühen. NachBollinger wahrsch. aus menschlicher Vac-cine oder Variola hervorgegangen.
Kulenkaihfff vd. Chloraethylrauseh,Plexusanaesthesie.
KUHN [1. Ernst, Oberstabsarzt, geb. 1873]— K. (1) Lungensaugmaske: Gesichts-maske aus Celluloid, die mittelsverstellbaren Ventils eine abge-stufte Erschwerung der Einat-mung ermöglicht, wodurch Luft-verdünnung im Brustraum undAnsaugung des Bluts nach denLungen erzielt wird. (Fig.) BeiLungentuberkulose etc. K. pero-rale Tubage: Einführung eines biegsamenMetallschlauchs in den Kehlkopf zur Nar-kose bei Gesichtsopera-tionen, zum Überdruck-verfahren etc. (Fig.).Cf. Intubation.
Kümmerfeld [Fr.Franziska Karoline K,geb. Sclültze, Schau-spielerin, zuletzt "Wei-mar, 1745-1815] — K. 'Waschwasser:Sulfur. praecip. 7-5, Camphor., Gummi Mimo-sae aä" 1. Aq. Calcariae, Aq. Bosae ä"ä 60.Nach Schütteln auf die Haut aufzutragen.Cf. Aqua cosmetica.
Kumys [mongol.Name]: Gegorene Stuten-milch; moussierendes, nahrhaftes Getränk(„Milchwein"). Bei der Gärung (erzieltdurch Zusatz von fertigem K. oder von saurerwarm aufbewahrter Milch) entsteht aus demMilchzucker Traubenzucker, aus diesemAlkohol u. Kohlensäure. Syn. Lac fermen-tans equitum, Galaktozyme. Cf. Kefir.
Kukeeat [Hans, Wiener Pathol., 1845—93] vd. Lymphosarkom.
KUNDT [Aug. Ad., Berl. Physiker, 18381894] - K. Staubfiguren (1870: Phys. Diein tönenden Luftsäulen sich in den Knotenbildenden Ansammlungen leichten Pulvers.
Kupfer: Metallisches Element; Cu. Atom-gew. 63-57. Cuprum. -acetat, basisches:Aerugo. -alaun: Cuprum aluminatum.-ammonium(sulfat): Cuprum sulfuricumammoniatum. -finne = Akne rosacea.-rauch, weißer: Zincum sulfuricum. -stift:Besteht aus Cuprum sulfuricum. Zum Tou-chiren der Augenbindehaut. -Vitriol: Cu-prum sulfuricum.