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Ischochymie — Isomorph,
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Ischochymie \'ia%w zurückhalten, hem-men] (Einhorn): Zurückbleiben des Speise-breies im Magen.
Ischo | phonie*: Stottern.
Ischjuria \'iax ( ° zurückhalten]: Harnver-haltung. I. spastica: Durch Krampf derBlasenhalsrnuskulatur bedingt. I. para-doxa = Incontinentia paradoxa. Cf. Anurie.
Isentropisch heißen Phys. Processe, beidenen sich die Entropie* nicht ändert.
Isländisch — I. Moos vd. Liehen is-landicus. I. Späth.: Doppelspath.
Iso- [laog gleich]: Bezeichnet in Verbdg.eine Gleichheit oder Ähnlichkeit, Chem.eine isomere Verbdg. Cf. normal.
Isoantikörper (Ehblioh) : Antikörper,die durch arteigene Antigene (z. B. arteigeneBlutkörperchen) entstehen u. diese ent-sprechend beeinflussen; z. B. Isoagglu-tinin e.
Isobaren [ßägog Schwere]: Linien, welcheOrte gleichen Luftdrucks verbinden.
Iso butan: Trimethylmethan, CH(CII S ) 3 ,während das normale Butan die ConstitutionCH 3 . (CH 2 ),. CH 3 besitzt.
Isobuttersäure: Dimethylessigsäure,(CH,),. CH . COOH.
Isobutylalkohol: (CH 3 ) 2 : CH. CH.OH.Syn. Gärungsbutylalkohol.
Isobutyl j oarbinol: Ein Amylalkohol vonder Formel (CH 3 ),: CH . CH,. CH,OH.
Isooalorisch [calor Wärme]: Mit con-stanter Wärmemenge.
Isochimenen [^«tjuwV Winter]: Linien,-welche Orte von gleicher mittlerer Winter-temperatur verbinden. Cf. Isotheren.
Isochorisch [x^Q°s Raum]: Mit con-stantem Volumen.
Isoohromatisch = orthochromatisch.
Isochron [xgofog Zeit]: Gleichzeitig,gleich lange Zeit dauernd.
Iso cyanido: Farblose, giftige, stinkendeFlüssigkeiten von der Formel R—N==Cbzw. R—N=C= (wo R. ein beliebiges ein-wertiges Radical bedeutet). Den Cyanidenkommt dagegen die Formel B—C=N zu.Syn. Isonitrile, Carbylamine.
Isocyansäure: 0=C=NH. Syn. ge-wöhnliche Cyansäure. Die normale Cyan-säure, die nicht frei vorkommt, aber Ester bil-det, hat dagegen die Constitution N=0—OH.
Isocyto lysine, -toxine = Isolysine.
Isodique [frz. von eig hinein, oddg Weg]:Centripetal.
Isodont [idovg Zahn] heißt ein Gebiß (z.B. von Schlangen), wenn die Zähne glei-che Größe und Form besitzen und durchgleiche Zwischenräume getrennt sind.
Iso dulcit = Rhamnose.
Isodynam [ivvajug Kraft]: Gleichwertig.
Isodynamen: Linien, die Orte gleichererdmagnetischer Intensität verbinden.
Isodynamie, Gesetz der (Rdbner): Dieorganischen Nahrungsstoffe können ein-ander in Gewichtsmengen vertreten, dienahezu gleich großen daraus entstehendenWärmemengen entsprechen. Cf. Bubner.
Isoform: p-Jodoanisolum. Antisepticum.
Isogamie: Fortpflanzung durch Copa-
lation zweier geschlechtlich nicht differen-zierter Zellen. Cf. Oogamie, Anisogamie.
Iso gen: Gleichen Ursprungs.
Isogeo thermen [yrj Erde]: Linien, dieOrte gleicher Bodenwärme verbinden.
Isogonen \ybvv Knie, Winkel]: Linien,welche Orte gleicher Declination verbinden.
Isohydrisch [vcfa)Q Wasser] nennt Arr-heniüs Lösungen, die miteinander gemischtwerden können, ohne daß die Zahl oderNatur der Ionen und somit die mittlereLeitfähigkeit sich ändert
Isohylisch [vir] Stoff] heißen Processe,bei denen die Masse sich nicht ändert.
Isohyeten [vszög Regen]: Linien, welcheOrte mit gleicher jährlicher Begenmengeverbinden.
Isoklinen [xfoveo neigen]: Linien, welcheOrte gleicher Inclination verbinden.
Isojkorle: Gleichheit der Pupillen.
Isokrystargläser [willk.]: Punctuell*abbildende Brillen der Fa.BosCH in Rathenow.
Isolator [it. isolare absondern, von lat.insula Insel]: Phys. Nichtleiter.
Isolierung: l.Absonderung,Abschließung,z. B. von ansteckenden oder Geisteskranken.2. Bakt. Gewinnung von Reinculturen ausBakteriengemischen durch besondere Züch-tungsmethoden. 3. Phys. Umhüllung vonLeitern mit Substanzen, welche die Elek-tricität nicht leiten (Guttapercha, Seide etc.).
Isolysine: Lysine*, die durch Vorbehand-lung mit Zellen eines anderen Tieres der-selben Species entstehen.
Isomer \iaog gleich, fisgog Teil] heißenChem- solche Körper, die zwar aus denselbenElementen procentualisch gleich zusammen-gesetzt sind und daher auch gleiches Mole-culargewicht besitzen, aber infolge der ver-schiedenen Anordnung der Atome imMolecülverschiedene chemische und physikalischeEigenschaften zeigen, wie z. B. Harnstoff,CO(NH,) 2 und cyansaures Ammoniak, CN .0(NH 4 ). Das Phaenomen selbst heißt Iso-merie. Zuweilenrechnet man auch die Poly-merie* hinzu und bezeichnet dann die I.im engeren Sinne als Metamerie*. Cf.Ketten-, Orts-, Kern-, gemischte, physika-lische, stereochemische I.
Iso|metrisch heißt diejenige Muskel-tätigkeit, bei der die Länge des Muskelsdurch einen Faden (nahezu) constant er-halten wird und nur seine „Spannung"unter dem Einfluß von Reizen sich ändert.Syn. auxotonisch. Cf. isotonisch.
Isometropgläser: Brillen aus Baryum-silicat u. Crownglas mit Brechungsindexvon 1-5778, die eine geringe sphärischeAberration besitzen u. ultraviolette Strahlen(die bes. im elektrischen Bogenlicht, Gas-glühlicht, Schnee- und Mondlicht vorkom-men) nicht durchlassen.
Isomorph heißen (anolog zusammen-gesetzte) Stoffe, die in gleich er Krystallformkrystallisieren. Auch heißen solche Ele-mente i., die sich in isomorphen Substanzenvertreten können, ohne daß die Krystall-form sich ändert. Das Phaenomen selbstheißt Isomorphie oder Isomorphismus.