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Hydraulik — Hydrocyansäure.
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B. Gips CaS(Vf2H 2 0.Wasser, av'Aog Röhre]
ciilen "Wasser; z.2. = Hydroxyde.
Hydraulik [vSusq= Hydromechanik.
Hydraulisch: Auf Wasser bzw. Hydro-mechanik bezüglich. H.Mörtel: Im Wassererhärtender Mörtel. Syn. Cement. H.Presse:Beruht darauf, daß der mittelst eines kleinenKolbens ausgeübte Druck durch Wasserhindurch auf eine große Platte übertragenwird. Der erzielte Druck verhält sich zuraufgewandten Kraft wie der Querschnittder großen Platte zu dem des kleinen Kol-bens. Syn. BsAMAH'sche Presse.
Hydrazide: Säurederivate des Hydrazin,analog den Säureamiden.
Hydrazin [aus Hydrogenium u. Azotum]:H 2 N — JS[H 2 . Syn. Diamid.
Hydrazine (E. Fisches): Alkylderivatedes Hydrazin, die den Aminen sehr ähnlichsind; z. B. Phenylhydrazin (C 6 H 5 ). HN . NH 2 .Hydrazone: Verbindungen, die durchVereinigung von Aldehyden und Ketonenmit Hydrazinen unter Wasseraustritt ent-stehen. So entsteht z. B. aus Acetaldehyd undPhenylhydrazin Acetaldehydphenylhydra-zon: CH 3 .CHO-|-N ! ,H3.C 6 H 5 = CH 3 .CH:N 2 H.C 6 H 5 + H 2 0.
Hydrazoverbindungen: Farblose, kry-stallartige, neutrale Verbdg., die dadurchentstehen, daß zwei symmetrische H-Atomeim Hydrazin durch aromatische Alkyle er-setzt werden: z. B. Hydrazobenzol (C 6 H 5 )HN.NH(C 6 H 5 ).
Hydr encephalocele: Hirnbruch, beidem sich in der vorgefallenen Hirnmasseein mit Flüssigkeit gefüllter Fortsatz einesHirnventrikels befindet.
Hydrencephaloid = Hydrocephaloid.Hydriatrle [iargiia das Heilen] = Hydro-therapie.
Hydroa [von ikfcup Wasser; einige leiten esvon cdpojg Schweiß ab u. schreiben „Hidroa"]:Urspr. jeder bläschenförmige Hautausschlag.Jetzt hauptsächlich für Hitzbläschen, Herpesiris und Dermatitis herpetiformis gebraucht.H. aestivalis: H. vacciniformis. H. fe-brilis: Herpes faciei. H. gravidarum(Smith): Herpes gestationis. H. vaccini-formis (Bazin) : Pockenähnlicher Hautaus-schlag infolge intensiver Sonnenbestrahlung.Hydrobilirubin: Ein Reductionsproductdes Bilirubin; C 3 ,H 10 N 4 O 7 . Wahrsch. iden-tisch mit TJrobilin.
Hydrobromious: Zur Bromwasserstoff-saure Ac. hy drobr omicum, gehörig.Hydrocarbonat-Jon: Das einwertigeAmon HC0 3 .
Hydrooarbongas: WassergasHydrocarbonismus: Vergiftung mit
Kohlenwasserstoffen.
Hydro cardie: Hydropericardium.
Hydro cele: Wasserbruch. Im engerenSinne H. testis bzw. funiculi: Geschwulst,die durch Ansammlung seröser Flüssigkeitim nicht obliterierten Teile des Proc. vagi-nalis des Hodens u. Samenstranges (infolgeyon Traumen, Entzündung, allgemeinerWassersucht etc.) entsteht. Bei erworbener
H. spricht man nach Kocher besser vonPeriorchitis* bzw. Perispermatitis* serosa,plastica (mit den Unterabteilungen adhae-siva, prolifera, haemorrhagica) oder suppu-rativa. Die H. communicans steht mitder Bauchhöhle in Verbdg., bei unterblie-benem Verschluß des Proc. vaginalis; dieH. complicata besteht zusammen mit Ein-geweidebrüchen; die H. multilocularisbesteht aus mehreren abgekapselten Ab-teilungen. — H. colli: Einkammerige Cystemit serösem Inhalte am Halse, die durchmangelhaften Verschluß der.Kiemenspaltenentsteht. H. feminae: Cystische Geschwulstan den großen Schamlippen. H. hernialis:Reichliche Ansammlung seröser Flüssigkei-in einem Bruchsack. H. spinalis: Spina bitfida. — Cf. Haemato-, Varico-, Spermato-cele.
Hydro cephalocele: Cephalocele, beiwelcher der Bruchsack zugleich Flüssigkeitenthält. Meist Syn. für Hydrencephalocele.
Hydrocephaloid (Marshall Hall): AufCirculationsstörungen im Gehirn beruhenderSymptomencomplex bei kleinen Kindern, derzuweilen nach profusen Flüssigkeitsver-lusten (bes. bei Brechdurchfall), viell. auchdurch Toxaemie eintritt. Anatomisch: Oedemder Hirnhäute u. Transsudation in die Hirn-ventrikel; klinisch: spastische Contracturender Gliedmaßen, Krämpfe, Nackensteifigkeit,Einsinken der großen Fontanelle, Schielen,Koma etc. Nach Finkelstein nur ein Sym-ptomencomplex d. alimentären Intoxication.
Hydro cephalus: Wasserkopf; abnormeAnsammlung von wässriger Flüssigkeitinnerhalb der Schädelhöhe. Beim H. ex-ternus ist die Flüssigkeit im Subarach-noidealraum (sehr selten im Subduralraum),beim H. Internus im Ventrikelsystem.Meist angeboren; bedingt dann gew. eine,of t enorme, Auftreibung der Schädelknochen,sowie Störungen der Intelligenz u. a. Ge-hirnfunctionen; oder im Anschluß an ander-weitige Erkrankungen des Gehirns (Ent-zündung, Traumen, Stauung, Geisteskrank-heiten). — H. acutus: Frühere Bezeich-nuDg der tuberkulösen Meningitis, bei dersich oft in den Ventrikeln ein seröser Ergußfindet. H. herniosus: Hydromeningocele.
Hydrocharitaceae [von v&wq Wasser u.X«qis Anmut, also Wasserzierde]: Eine Farn,der Helobiae.
Hydrochininum hydrochloricum: EinReductionsproduct des Chinins; C 20 H 26 N 2 O 2 .HCL + 2H 2 0. Syn. salzsaures Dihydro-chinin.
Hydro chinon(um): p - DioxybenzolC 6 H 4 (OH) 2 (1: 4). Desinficiens etc.
Hydrochloricus: Zur Chlorwasserstoff -säure, Ac. hydrochloricum, gehörig.
Hydrochlorsäure: Chlorwasserstoff-säure.
Hydro cotarnin : Alkaloid im Opium,C 12 H 15 N0 3 + \ H 2 0. Entsteht u. a. bei Re-duction des Cotarnin.
Hydrojcumarsäure:C 6 H 4 (OH).CH 2 .CH 2 .COOH.
Hydrocyan(säure) = Cyanwasserstoff-säure oder Blausäure.