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Hebepuls — Heine.
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Syn. Dementia hebephrenica, kebephrenischeForm der Dementia praecox.
Hebepuls: Pulsation einer Geschwulst,die durch ein darunter liegendes Blutgefäßbedingt ist. Cf. Expansivpuls.
Heber: Phys- Vorrichtung, die dazudient, eine Flüssigkeit über denBand ihres Gefäßes mittels des Luft- i ,druckes herauszuheben. (Fig.) Cf.Saug-, Stechheber, -barometer: öBarometer, das aus einer U-förmi-gen Röhre mit einem kurzen offenen u. einemlangen geschlossenen (luftleeren) Schenkelbesteht, also auf dem Princip der commu-nicierenden Bohren beruht. -drainage(Bdelau) : Im Anschluß an eine Punction er-folgende dauernde Ableitung von Flüssigkeitaus der Brusthöhle durch Heberwirkung.Cf. Perthes.
Heberden [Will., Lond. Arzt 1710—1801] — H. Knoten: Erbsenförmige Ver-dickungen an den Fingergelenken, bes. zw.2. u. 3. Phalanx, bei chron. Gelenkrheuma-tismus. Verhälnis zur Gicht noch strittig.H. Krankheit vd. Boügnon-Heberden.
Hebetudo, inis [lat. Stumpfheit]: Stumpf-sinnigkeit, Verminderung der geistigenKräfte. Erster Grad des Stupor. H. anrls:Schwerhörigkeit. H. Visus: Schwachsich-tigkeit.
Hebe tomie,Heb Osteotomie^,?/;Mann-barkeit, Schamgegend]: Pubiotomie.
Hebra [Febd. v., Wien. Dermatol., 1816—80] — H. Krankheit: Erythema exsu-dativum multiforme. Cf. Pityriasis rubra,Prurigo. H. Salbe: Ung. diachylon. Cf.TTng. contra scabiem. H. Liehen: Liehenruber acuminatus. H. Tinotur: Tct. Busci.
HECKER [Karl v., Gynäkol., München,1827—82] — H. Gesetz: Mit jeder weiterenGeburt (bis zur 6.-8.) ist ein um 150—200 gschwereres Kind zu erwarten.
Hectine: Natriumsalz der Benzosulfon-p-Aminophenylarsinsäure. Wirkt ähnlichwie Salvarsan.
Hedera [lat.]: Pharm. — Hedera helix*:Gemeiner Epheu, Immergrün, Farn. Aralia-ceae.
Hediosit: Glykoheptonsäurelacton,
C 7 H 12 0 7 . Synthetisches Kohlehydrat, dasvon Diabetikern verbrannt werden kann.
Hedonal: Methylpropylcarbinolum carb-aminicum. Schlafmittel.
Hedonie [ydovij Vergnügen] = Amoeno-manie.
Hedrojcele [«f e « Sitz, Gesäß]: 1. Herniaperinealis. 2. Mastdarmbruch. 3. Mast-darmvorfall.
Hefe [von mhd. heven heben]: Aus Hefe-pilzen* bestehende schmutzigweiße bis bräun-liche Masse, die das Ferment der alkoho-lischen Gärung vorstellt. Faex*. Bei derBierhefe, die bei der Biergärung entstehtbzw. der Maische zugesetzt wird, unter-scheidet man Ober- und Unterhefe.Erstere entsteht bei der sog. Obergärung,die bei 14—18° rasch und stürmisch ver-läuft, und wird durch die aufsteigendenKohlensäureblasen an die Oberfläche der
Guttinann, Terminologie. 8. u. 9. Auflage.
Flüssigkeit emporgerissen. Letztere ent-steht bei der sog. Untergärung (zwischen4 und 10 °) und bleibt am Boden des Ge-fäßes. Kunsthefe ist künstlich in Maischegezüchtete Hefe. Backhefe ist die in derBäckerei zum Lockern des Brotteiges be-nutzte H., namentlich Ober- und Kunsthefe.
Hefepilze vd. Saccharomyces.
Hefnerkerze [nach dem IngenieurFrieds, v. Hefner-Alteneck, 1845—1904]:Die als praktische Einheit benutzte Licht-stärke einer mit Amylacetat gefülltenLampe (Dochtdurchmesser 8 mm) bei 40 mmFlammenhöhe.
Heftpflaster vd. Emplastrum adhaesivum,Kollemplastrum, Leukoplast, Guttaplast.
He GAR [Alfr., Freiburger Gynaekol.,1830—1914] — H. Schwangerschafts-zeichen: 1. Starke Compressibilität desuntersten Abschnittes des Uteruskör-pers bis auf 2—3 mm. 2. Möglichkeit,bei bimanueller Untersuchung eineQuerfalte in der vorderen (bei Retro- Uflexo uteri gravidi auch in der hinteren) /Uteruswand zu bilden. H. Stifte: Ver- ( ,schieden dicke conische Stäbe ausMetall oder Hartgummi zur schnellen Er-weiterung des Cervicalcanals. (Fig.)
Hegonon [willk.]: Silbernitrat-Ammoniak-Albumose. Antigonorrhoicum.
Hehner — H. Zahl: Gibt an, wievielin Wasser unlösliche Fettsäuren nach derVerseifung im Fett enthalten sind.
Heiberg [Jacob, Chirurg, Christiania,1843—88] H.-EsMARCH'soher Handgriff:Vorschieben d. Un-terkiefers mittels d.beiderseits hinterdem Kieferwinkelangelegten Zeige-finger, um bei derNarkose das Zu-rückfallen d. Zungezu verhindern. Cf. Kappeler.
Heidegrütze-, -körn vd. Fagopyrum.
Heidelbeere vd. Vaccinium.
Heidenhain [Edd., Breslau er Physiol.1834—97] — H. Gesetz: Jede Drüsensecre-tion ist von einer Veränderung der Zellstruc-tur begleitet. H. Halbmonde = Giandzzi-sche Halbmonde. H.Zellen: Hauptzellen.Cf. Biondi.
Heilgymnastik: Methodische Vor-nahme von körperlichen Übungen zu Heil-zwecken. Cf. Schwedische Gymnastik.
Heiligegeistwurzel: Badix Angelicae.
Heiligenstein: Cuprum aluminatum.
Heilmagnetismus: Tierischer M.
Heilpflaster,schwarzes: Empl. fuscumcamphoratum.
Heilserum: Das bei der Serumtherapie*angewandte Serum.
Heim [Ernst Lüdw., Berl. Arzt, 1747—1834] vd. Pilulae bechicae, Pilulae hydra-gogae, Species nervinae.
H.-KREYSTG'sches Zeichen: Systo-lische Einziehung der Intercostalräume beiSymphysis cardiaca. Cf. Sanders.
Heine [Jakob v., Stuttgarter Arzt, 1800—
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