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G-lycium — Goitre plongeant.
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Sojabohne, Papilionatae. Syn. Dolichos soja,Soja hispida.
Glycium; Früher (in England noch jetzt)gebräuchlicher Name für Beryllium, weildessen Salze süß schmecken. Cf. Glucinium.
Glycyltryptophanprobe vd. Neubauer.
Glyk|aemie: (Abnorm reichliches) Vor-kommen von Traubenzucker im Blute; bes.bei Diabetes.
Glykase = Maltase.
Glykocholsänre: Eine G-allensäure, diebeim Kochen mit Barytwasser etc. unter"Wasseraufnahme in Cholsäure und Glyko-koll zerfällt. C 26 H 43 N0 6 .
Glykogen (Cl. Bernard 1857): Zucker-bildende Substanz, tierische Stärke. EinKohlehydrat von der Formel (C 6 H 10 O 6 )n,das in fast allen tierischen Geweben (bes.Leber u. Muskeln) vorkommt u. durch Fer-mente (Ptyalin, Pankreatin, Diastase etc.)in Dextrin, Maltose u. schließlich Trauben-zucker übergeführt wird. Reservestoff (ähn-lich wie Stärke in den Pflanzen), der sichnach passender Nahrung (bes. aus Kohle-hydraten, aber auch aus Eiweißstoffen) ab-scheidet u. bei Bedarf wieder verbrauchtwird. Cf. Jodophilie.
Glykogeusie [yevmg Geschmack]: Sub-jectiver süßer Geschmack.
Glykokoll [xöMaLeim]: Leimsüß; Amido-essigsäure. Süß schmeckende Substanz, diezuerst aus Leim durch Kochen mit ver-dünnter Schwefelsäure erhalten wurde.
Glykole: Zweiwertige Alkohole*, die also2 an verschiedene Kohlenstoffatome ver-ankerte Hydroxylgruppen besitzen und miteinbasischen Säuren zwei Keinen von Esternbilden können. Z. B. Aethylenglykol:CH 2 (OH). CH 2 (OH).
Glykolol: Glykolaldehyd. COH.CH 2 OH.Eine Diose.
Glykolsäure: Zweiwertige, einbasischeSäure, die durch teilweise Oxydation desGlvkols entsteht; CH 2 (OH). COOK. Auchals Oxyessigsäure aufzufassen.
Glykolylharnstoff: Hydantoin.
Glykoly tisches Ferment (Lepine) : Einvom Pankreas ans Blut abgegebenes Fer-ment, das den Zucker im Blute zerlegenund bei Diabetes fehlen oder vermindert seinsoll. Bestritten.
Glykonsäure: Die zur Glykose gehörigeHexonsäure. Syn. Malton-, Dextronsäure.
Glykolproteide: Proteide*, aus Eiweißu. einem Kohlehydratkomplex (bes. Giykos-amin) bestehend.
Glykosal: Glycerinum salicylicum.
Glykos|amlue: Aminoverbindung derGlykosen, spec. der Glykose.
d-Glykoae \ytoxvs süß]: Eine rechts-drehende Hexose (Aldose). C e H 12 0 6 bzw.CH 2 (OH) . [CH(OH)] 4 . COH. Im Saft vonreifen Früchten, im tierischen Organismusetc. Syn. Glucose, Trauben-, Stärke-, Harn-zucker" Dextrose.
Glykosen: Die Zucker der Tranben-zuckerreihe. Syn. Hexosen*. Doch auchsyn. für alle Monosen, ja sogar für Zucker-arten überhaupt gebraucht.
Glykosidasen: Enzyme, die Glykoside*zerlegen.
Glykoside: Pflanzenstoffe, die so ge-spalten werden können, daß eine Zuckerartu. irgend eine andere organische Verbdg.entsteht. Syn. Saccharide.
Glykosjurie: (Vorübergehende, alimen-täre*) Ausscheidung von Traubenzucker(Glykose) im Urin.
Glykuronsänre: Eine Oxyaldehydsäurevon der Formel CHO . (CH . OH) 4 COOH, dieim Tierkörper, bes. im Harn, mit Alkoholenetc. gepaart, vorkommt.
Glykyr|rMza [yXvxiSg süß]: Süßholz, Pa-pilionatae. Cf. Radix Liquiritiae.
Glyoxal [aus Olykol und Oxalsäure zu-sammengezogen]: Ein zweiwertiger Alde-hyd, CHO. CHO.
Glyoxalsäure, -oxylsänre: Eine ein-basische Aldehydsäure, CHO . COOH.
Gbtelin [Leop., Heidelberger Physiol.,1788—1853] — G. Probe: Setzt man zueiner Bilirubin enthaltenden Flüssigkeitverd. Salpetersäure, die etwas salpetrigeSäure enthält, so entstehen an der Berüh-rungsstelle verschiedene Oxydationsstufendes Bilirubins in Form farbiger Ringe(grün, blau, violett, rot, gelb).
Gnathobdellidae \yvd»og Kiefer, ßdeU.aBlutegel]: Kieferegel; eine Ord. der Hiru-dinea mit 3 Kiefern in der Mundhöhle, d. s.halbkreisförmige Chitinplatten, deren freierRand gezähnt ist. Cf. Hirudo.
Gnatho sohisis: Kieferspalte. Oft ver-bunden mit Cheiloschisis und Palatoschisis.Cf. Hasenscharte, Wolfsrachen.
Gneise [viell. vom ahd. (g)neizan, mhd.(g)neizen bedrängen, beschädigen (Höfler)] :Hautunreinigkeit, die dauernd juckt u. näßt;bes. schuppige, seborrhoische Auflagerungenauf der Kopfhaut kleiner Kinder.
Gnetaceae [nach d. malayischen Namengnemon gebildet]: Die einzige Familie derKl. Gnetales der Gymnospermae.
Gnoskopln [willk.]: Alkaloid im Opium,
'-'34 "36^" aOji.
Goapulver [nach der Stadt an der West-küste Ostindiens]: Araroba.
Gobex,ihb [Charl. Pierre, frz. Arzt,1813—77] — G. Gesetz: Die Tuberkulosedes Bauchfells ist stets von tuberkulöserErkrankung einer oder beider Pleurahöhlenbegleitet.
Godemiche [frz., von gaudet mihi; auch„bienfaiteur" genannt]: Künstlicher Penismit Scrotum. Von Tribaden u. zur Selbst-befriedigung benutzt.
Godets faviques [frz.]: Die Scutula beiFavus.
Goetheknochen: Der von Goethe ent-deckte Zwischenkiefer.
Götterstein: Cuprum aluminatum.
Goitre [frz. von lat. guttur Gurgel, Kropfder Vögel]: Kropf. G. aerien: Haut-emphysem am Halse, infolge schwererGeburten. G. cardiaque (Revilliod) : Se-cundäre Cirrhose der Schilddrüse bei Herz-leiden. G. exophthalmique: BASEDow'scheKrankheit. G. plongeant: Tauchkropf*.