Gamopetalae — Ganoidei.
474
liehen .Frauen eine Ehe einzugehen, -pe-talae: Sympetalae. -sepalus*: Mit ver-wachsenen Kelchblättern.
Ganglien [Plural von Ganglion*]: 1.Pathol. „Überbeine"; kleine, mit gallertigerMasse prall gefüllte Cysten in unmittelbarerNachbarschaft von Gelenken oder Sehnen,bes. am Hand- und Fußrücken. Früher be-zeichnete man als arthrogene G. (Gelenk-G.) Hygrome der Gelenkschleimbeutel bzw.anomale Ausstülpungen der Gelenksyno-valis; als tendinogene G. (Sehnen-G.)Hygrome in herniösen Ausstülpungen desinneren Blattes von Sehnenscheiden. Neuer-dings unterscheidet man G. scharf vonHygromen, indem man sie als selbständigeNeubildungen auffaßt, die im Innern kolloiddegenerieren.
2. Anat. Nervenknoten; normale An-schwellungen im Verlaufe gewisser Nerven-stränge, die aus Nervenzellen u. -fasernbestehen. Cf. Lymph- Spinal-, Großhirn-ganglien. Große G.: Thalamus opticusNucleus lentiformis, Nucleus caudatus, diealle 3 zu den Großbirnganglien geboren.
Ganglienzellen: Nervenzellen. In Gang-lien, Sinnesorganen, im Verlauf der Nerven,vor allem im Centralnervensystem. Je nachZahl der Fortsätze apolare, unipolare, bi-polare, multipolare G.
Gangli'itis: Entzündung von Ganglien-zellen. Bei frz. Autoren auch Syn. f. Gang-lioma.
Ganglio forniis: Ganglienartig, knöt-chenförmig.
Ganglioma: Von Lymphdrüsen bzw.Ganglien ausgehende Geschwulst. G. em-bryonale sympathicum: Malignes Neuro-blastom* des Sympathicus.
Ganglion, Ganglia [yayyUov knoten-förmige Anschwellung an einem vevgov,womit urspr. sowohl Nerven wie Sehnenund Gelenkbänder bezeichnet wurden] vd.Ganglien. G. Anderschii: G. petrosura.G. Arnoldi: G. oticum. G. penis (Ricobd) :Induratio plastica penis. G. auriculare:G. oticum. G, cardiacum (Wrisbergi):An Teilungsstelle der A. pulmonalis; ge-hört zum Plexus cardiacus n. sympathici.G. cervicale inf.: Im Grenzstrang desN. sympathicus zw. Querfortsatz des 7.Halswirbels und 1. Rippe hinter Ursprungder A. vertebralis. G. cervicale medium:Im Grenzstrang des N. sympathicus zw.oberem u. unterem Halsganglion. G. cervi-cale sup.: Vor Querfortsätzen d. 1.—3. Hals-wirbels hinter A. carotis int. Sympathisch.G. ciliare: Gehört zum 1. Trigeminusast;liegt zw. Sehnerven u. M. rectus lateralis.G. Cloqueti: G. incisivum. G. coecy-geum: Unpaares G., welches das Endebeider Grenzstränge des Sympathicus bildet.G. coeliaoa: 2 halbmondförmige Gangliendes Plexus coeliacus, zu beiden Seiten desUrsprungs der A. coeliaca. G. Gasseri:G. semilunare. G. geniculatum: Corpusgeniculatum. G. geniculi: Am Geniculumn. facialis. G. habenulae: Kleiner grauerKern am hinteren Ende der Habenula.
G. impar: G. coecygeum. G. incisivum:
Nach Cloquet an der Verbindungsstelle bei-der Nn. nasopalatini Scarpae im Canalisincisivus gelegen; existiert jedoch nicht.G. intercarotioum: Glomus carotieum.G. intervertebralia: Ganglia spinalia. G.jugulare: Im Foramen jugulare; gehörtzum N. vagus. Früher hieß das Ganglionsuperius des N. glossopharyngeus ebenfallsG. jugulare. G.linguale: G. submaxillare.G. lumbalia: Im Bauchteil des sympathi-schen Grenzstranges. G. Meokelii: G.sphenopalatinum. G.mesentericum sup.:Im Plexus coeliacus unter der Wurzel derA. mesenterica sup. G. nasale: G. spheno-palatinum. G. nodosum: Im Halsteil desVagus, vor den Querfortsätzen des 1. u.2. Halswirbels. G. ophthalmioum: G.ciliare. G. oticum: Gehört zum 3. Trige-minusast; dicht unter dem Foramen ovale.G. periostale (Riedinser): Periostitis al-buminosa. G. petrosum: Gehört zum N.glossopharyngeus; in Fossula petrosa. Syn.G. Anderschii. G. phrenicum: Im Plexusphrenicus. G. rhmicum: G. sphenopala-tinum. G. sacralia: Im Beckenteil dessympathischen Grenzstranges. G. Scarpae:G. vestibuläre. G. seminulare (Gasseri):Im Cavum Meckelii; gehört zur Portiomaior des N. trigeminus. G. seminulares. solare: G. coeliacum. G. sphenomaxil-lare: G. sphenopalatinum. G. spheno-palatinum: In Fossa pterygopalatina; ge-hört zum 2. Trigeminusast. G. spinaliavd. Spinalganglien. G. Spirale: Im Canalisspiralis modioli; gehört zum N. Cochleae.G. splanchnicum: G. coeliacum. G.stella-tum: G. cervicale medium bei Säugetieren.G. submaxillare: Gehört zum N.lingualisu. liegt diesem dort an, wo er den hinterenRand des M. mylohyoideus erreicht. G.superius glossopharyngel: Dicht ober-halb des Poramen jugulare. G. vesti-buläre (Scarpae): Im Grunde des innerenGehörgangs; gehört zum N. vestibularis.
Ganglionär: Ganglienartig, zu einemGanglion gehörig. G. Nervensystem:Autonomes N. (1).
Ganglioneur oma: N euroma gangli on are.
Gangosa [einheim. Name]: UlcerierendeRhinitis mutilans auf Südseeinseln.
Gangraen(a) [yäyyqaiva um sich fressen-des Geschwür, von yqaivw s. yqdw nagen]:Urspr. nur die aus acuter Entzündung her-vorgegangene Brandform, bei der die ab-gestorbenen Teile noch heiß und schmerz-haft sind („heißer Brand"); dann Brand*überhaupt. Jetzt bes. f. den feuchten stin-kenden Brand angewandt. G. emphyse-matosa: Gasgangraen. G., foudroyante*:Rasch fortschreitende G. bei putrider*Infection. G. nosokomiales: Hospital-brand*. G. senilis: Altersbrand; Mumi-ficationsbrand an Extremitäten, bes. Zehen,infolge von Herzschwäche u. Arteriosklerose.G. septlca: Fäulnisbrand. Cf. putride In-fection. G. symmetrica: RAYNAro'scheKrankheit.
Ganoidei [yßVos Glanz] :Schmelzschupper;