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Furchungshöhle — Gabbet.
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fruchteten Eizelle. Bei, totaler F. teiltsich die ganze Eizelle, bei partieller nurder Bildungsdotter. Erstere kann wiederaequal* oder inaequal*, letztere dis-coidal* oder superficiell* sein. Syn.Ei-, Dotterfurchung. Cf. Morula, -höhle:Der mit Flüssigkeit erfüllte Hohlraum inder Morula bzw. Blastula. -kern: Das durchVerschmelzung von Ei- und Samenkern ent-standene Gebilde, -kugeln, -Zeilen: Dieans dem Ei bei der Furchung entstehendenTeilzellen. Syn. Blastomeren.
Furoula [Dim. von furca Gabel]: Gabel-bein • ein bei Vögeln durch Verwachsung derbeiden Schlüsselbeine entstandenerKnochen.
Furfur [lat.]: Kleie; feine Hautabschup-pung. F, Amygdalarum: Mandelkleie.Bückstand der (bitteren) Mandeln nachAuspressung des fetten Öls. Syn. EarinaAmygdalarum. F. Trlticl: Weizenkleie.Cf. Kleie. Furfuraceus: Kleienförmig.
Furfuran [Furfur*, weil urspr. aus Kleiedargestellt]: Ein im Fichtenholzöl etc. vor-kommender flüssiger Körper, der dem Pyrrolund Thiophen sehr ähnlich ist und mit ihnenzusammen zu den aromatischen Verbdg.
CH = CHüberleitet. | ^> 0
CH = CH
Furfurol: Furanaldehyd. C 4 H 3 0 • CHO.Auch künstliches Ameisenöl genannt.
Furlbund [furibundus rasend]: Tobsüch-tig, tobsuchtartig.
Furol = Furfurol.
Furonculine : Trockene Bierhefe.
Furor [lat.]: Wut, Wutanfall, Raserei.Cf. Baptus. F. epilepticus: Abnorm star-ker Zornanfall bei Epileptikern ohne hin-reichende Ursache und ohne Bewußtsein-störung. F. uterinus: Nymphomanie.
Furunculosis: Ausgebreitete, meist ausconstitutionellen Ursachen entstehende, Fu-runkelbildung.
Furuneulus [früher auch furvunculus,fervunculus von furvus schwarz oder ferveosieden; cf. Anthrax]: Furunkel, Blutschwär;umschriebene, acute, von Haarfollikeln, Talg-u. Schweißdrüsen ausgehende Entzündungder Haut u. des Unterhautzellgewebes, diezur Nekrose des in der Mitte der Stelle ge-legenen Binde- und Drüsengewebes führtu. mit Ausstoßung des hierdurch entstande-nen Pfropfes endigt.
Fusoin [fuscus dunkelbraun]: BraunerFarbstoff in Retina u. Chorioidea.
Fusel(öl): Sammelname für schädlicheVerunreinigungen des Branntweins. Insbe-sondere bezeichnet man damit die höherenHomologen des Aethylalkohols (namentlichIsobutyl-, Isoamyl- u. activen Amylalkohol),die bei d. geistigen Gärung mit diesem zu-sammen entstehen u. durch unangenehmenGeruch u. deletäre Wirkung ausgezeichnetsind.
Fusiformia [fusis Spindel]: Spindel-förmig; bei Geschwülsten (Sarkomen) auchaus Spindelzellen bestehend. Cf. Bacillus.
Fusion [fusio das Schmelzen]: Ver-schmelzung z. B. der mit jedem Augeeinzeln gesehenen Bilder zu einem einheit-lichen Ganzen.
Fuß: Ein Längenmaß. Syn. Schuh.1 preuß. F. = 31-4 cm; 1 alter Pariser F.= 32-5 cm; 1 engl., russ., nordamerik. F.= 30-5 cm. (Nach Meyer). — Cf. Pes.-geburt: Geburt, bei der die Füße zuerstgeboren werden, -geschwulst vd. Schwell-fuß, -gewölbe: Die von den Tarsal- u.Metatarsalknochen gebildete Wölb ung, derenStützpunkt die Tuberositas calcanei, Tubero-sitas metatarsi V u. Capitulum metatarsi Isind. -klonus: Krankhaft gesteigerterAchillessehnenreflex. Beugt man bei ge-strecktem Knie den Fuß des Patientenplötzlich dorsalwärts, so entstehen bei ge-wissen Rückenmarkskrankheiten etc. kloni-sche Zuckungen der Wadenmuskulatur u.als Folge davon schnell aufeinanderfolgendeDorsal- u. Plantarflexionen des Fußes. Syn.Fußphaenomen. Cf. Spinalepilepsie, -läge:Kindslage*, bei der ein oder beide Füßevorliegen. Im ersten Falle heißt die F.unvollkommen, im zweiten vollkom-men, -oedem vd. Schwellfuß. -phae-nomen: Fußklonus. -platte d. Steigbügelscf. Basis stapedis. -rüokenreflex vd.Bechterew - Mendel. -sohle cf. Planta.-Sohlenreflex: Beim schwachen Bestrei-chen der Fußsohle tritt eine Beugung deräußeren Zehen, ev. auch der großen Zeheein; beim stärkeren Streichen, Kitzeln etc.werden Zehen und Fuß dorsal flectiert u.das ganze Bein hochgehoben. Cf. Babikski.-wurzel: Der zw. Fußgelenk u. Mittelfußliegende Teil des Fußes, von sieben Fuß-wurzelknochen gebildet. Tarsus.
Fustigatlo [lat. von fustis Knüttel]:Hautgeißelung zu therapeutischen Zwecken,z. B. mit dem faradischen Pinsel.
Fusus [lat.]: Geschmolzen.
G.
Gr. Bot. = Gynaeceum oder Fruchtknoten.Chem. = Glucinium.
g. Chem. frz. = gauche, links. Phys.1. = Gramm. 2. Die, fallenden Körperndurch die Erdanziehung erteilte Beschleu-nigung.
y vd. a. y-Strahlen: Vom Radium etc.ausgehende Strahlen, die den Röntgen-strahlen ähnlich sind.
Ga. Chem. = Gallium.
Gabbet [Henry Sincer, engl. Arzt] vd.Fraenkel.