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Embryotrophe — Empirismus.
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kindlichen Rumpfes darunter. Cf. Exen-teration, Decapitation.
Embryo :trophe: Ernährungsstoffe, diedem Embryo aus dem mütterlichen Orga-nismus direct durch das Chorionepithel hin-durch zugehen.
Embryulcie [s facta ziehen]=Embry otomie.
Emesia, Emesis [hfiema, efxtms, von i/xstaerbrechen]: Das Erbrechen. Syn. Vomitus.
Emesma [cuea/xa]: Das Erbrochene.
Emet(ic)o-kathartica sc. remedia: Mit-tel, die gleichzeitig Erbrechen u. Durchfallerregen.
Emeticum sc. remedium: Brechmittel.Syn. Vomitivum. E. Cupri comp, (EMG):Cupr. sulfur. 1, Aq. dest. 115, Oxymel.Scillae ad 150. E. cupricum (EMG): Sol.Cupr. sulfur. 2 : 60.
Emeticus: Erbrechen erregend.
Emetin: Alkaloid der Ipecacu anhawurzel;C 15 H 21 0 2 N. Expectorans, Ruhrmittel etc.
Emetismus: Vergiftung mit Emetinbzw. mit Ipecacuanha.
Eineto- vd. Emetico.
Emigration [emigro auswandern]: Aus-wanderung. E. der Blutkörperchen =Diapedese.
Eminentia [lat.]: Hervorragung, Vor-sprung. E. capitata = Capitulum humeri.
Emissaria (Santorini) [emissarium Ab-zugsgraben, von emitto herausschicken]:Kleine Canäle für Verbindungszweige zwi-schen den Venen der Schädeloberfläche undden Sinus der Dura mater.
Emission: Ausstrahlung von Licht- bzw.Wärmestrahlen, -spectrum: Spectrum, dasdurch directe Dispersion des von einemleuchtenden Körper ausgesandten Lichtesentsteht. Cf. Absorptionsspectrum, -theoriedes Lichtes (Newton) : Theorie, wonachdas Licht aus einer sehr feinen, unwäg-baren Materie besteht, die von den Licht-quellen ausgesandt wird.
E. M. K, Phys. = elektromotorische Kraft.
Emmen|agoga [ra eix/j,rjvia Monatsreini-gung, von 'ifA^r\voq monatlich] sc, remedia:Menstruationsbefordernde Mittel.
Emmerich [Rdd., Münchener Bakteriol.,geb. 1852] — E. Bacillus: Bacillus* neapo-litanus.
Emssei [Thom. Addis, Gynäkol., NewYork, geb. 1828] — E. Operation: Beistärkeren, durch die Geburt entstandenenSeitenrissen des Cervix werden die ver-narbten Ränder angefrischt u. durch Nahtvereinigt. Syn. Trachelorrhaphie.
Emmetropie [sfxfxetqog im richtigenMaße, tSip Auge] (Donders) : Normalsichtig-keit; der richtige normale Bau bzw. Bre-chungszustand des Auges, bei dem aus un-endlicher Eerne kommende, parallele Strah-len ohne Anspannung der Accommodationauf der Netzhaut in einem Punkte ver-einigt werden. Ein derartiges Auge heißtemmetropisch. Gegensatz: Ametropie.
Emodin [Emodus Himalaya, woher derRhabarber stammt]: Trioxymethylanthra-chinon. Im Rhabarber etc. Abführmittel.
Emollientia [emollio erweichen] sc. reme-
dia: Erweichende Mittel. Bezwecken, imGegensatz zu den Tonica u. Adstringentiaden Gewebstonus herabzusetzen, Haut undSchleimhäute zu lockern und geschmeidigzu machen etc.; z.B. Seife, Fette, Glycerinetc. Zuweilen auch syn. f. Demulcentia*.
Emotion [neulat. emotio, von motio Be-wegung]: Gemütsbewegung. Adj. emo-tionell.
Emotionsneurosen (O. Berger): Ner-vöse Störungen, die durch heftige Gemüts-bewegungen veranlaßt sind.
Emotivität: Unmotivierter Stimmungs-wechsel, erhöhte Gemütserregbarkeit.
Empasma [s/xnaa/xa] : Streupulver.
Empätement [frz. vonpäte Teig]: TeigigeSchwellung.
Empetrum [ifxneTqov, von eV auf undnhqa Fels]: Rauschbeere, Krähenbeere,Farn. Empetraceae, Reihe Sapindales.
Empfängnishügel: Embryol. KleinerHöcker, der sich an der Oberfläche des Eiesdort bildet, wo der Kopf des befruchtendenSamenfadens an dasselbe anstößt.
Empfängniszeit, gesetzliche: InDeutschland die Zeit vom 181.—302. Tagevor dem Tage der Geburt des Kindes.
Empfindlichkeit einer W T age: Ausschlag,den sie bei 1 mg Mehrbelastung macht.
Empfindungsdissociation: PartielleEmpfindungslähmung; Schwinden einzelnerEmpfindungsqualitäten, während andere er-halten sind. Cf. dissociiert.
Emphraxis [s^pQaSig]: Verstopfung, z. B.der Gefäße, Hautporen etc.
Emphysem(a) [i^tpvarifxa das Aufgebla-sen- oder Ausgedehntsein, von iucpvaäca hin-einblasen] : Lungenkrankheit, die in einerübermäßigen, dauernden Dehnung und Er-weiterung der Lungenalveolen, verbundenmit mehr oder weniger vollkommenemSchwund ihrer Scheidewände besteht. Es re-sultiert daraus eine dauernde Vergrößerung(atonische Dilatation*) der Lunge und eineVerminderung ihrer Inspirations-, bes. aberihrer Exspirationsfähigkeit. Cf. Lungen-blähung, faßförmiger Thorax. Außer diesemvesiculären E. kommt in der Lungeauch ein interlobuläres oder inter-stitielles E. vor; werden nämlich dieAlveolen so stark ausgedehnt, daß sie bersten,dann tritt Luft in das interalveoläre Binde-gewebe, unter die Pleura, ev. sogar in diePleurahöhle. In analoger Weise entstehtdas Haut-E. oder subcutane E. (Luft-geschwulst), wenn Luft infolge von Er-öffnung lufthaltiger Räume (der Luftwege,des Mastdarms etc.) oder auch von außenher in das Unterhautzellgewebe etc. ein-dringt. — E. vaginae = Kolpohyperplasiacystica.
Empirisch [e/xnecgia Erfahrung, von neigetVersuch, Probe]: Auf Empirie, d. h. Er-fahrung und Experimenten, nicht auf Spe-culationen, Theorien, Berechnungen be-ruhend. Eine e. Soala ist z. B. eine solche,deren Einteilung experimentell ausprobiertist. Cf. Formel.
Empirismus: 1. Philosophisches System