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Darmbein — Dauergewebe.
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larven) aus dem Wasser stammt, das duroliden Enddarm angesaugt wird, -bein: Derobere Teil des Hüftbeins; urspr. ein selb-ständiger Knochen. Os ilium. -beinkammvd. Crista iliaca. -beinsohaufel vd. Alaossis ilium. -dottersaok: Embryol. Dieinnere Hülle des Dottersackes; eine directeFortsetzung der Darmwand, mit der sieschließlich nur durch einen dünnen Stiel,den Darmstiel oder Dottergang, zusammen-hängt, -drüsenblatt: Embryol. Der nachAbschnürung der Chorda dorsalis und derdie beiden Leibessäcke auskleidenden Zellenübrigbleibende Teil des primären Entoderms,der zur Umgrenzung des späteren Darmesbestimmt ist. Aus ihm entwickelt sich dasDarmepithel, -einklemmung: Vollkom-mene oder teilweise Versperrung des Darm-lumens durch Druck von außen; z. JB. beiEintritt des Darms in abnorme, relativ zuenge, Spalten (handelt es sich hierbei umBruchpforten, so spricht man von äußererD. oder Brucheinklemmung* im Gegensatzzu den anderen Formen, die man als innereD. bezeichnet), ferner bei Einschnürungdurch ligamentöse Stränge oder längereDarmdivertikel, bei Darmverschlingung etc.In allen Fällen wird nicht nur die Fort-bewegung des Darminhaltes, sondern auchdie Blutcirculation in der Darmwand er-schwert oder ganz aufgehoben. Cf. retro-grad, -emphysem vd. Pneumatosis.-faserplatte: Embryol. Der Teil des Meso-derms, der bei Entstehung der Ooelom-säcke dem inneren Keimblatt angelagertbleibt und die bindegewebigen und musku-lösen Bestandteile der Darmwand liefert.-flstel: Röhrenförmiges Geschwür, welchesaus der Darmhöhle an die Oberfläche desKörpers oder in die Höhle eines schleim-hautbedeckten Organes führt. Syn. Kotfistel.Cf. Anus praeternaturalis, -knöpf:Murphyknopf u. seine Modifi- akationen. -leibeshohle: Coelen-teron, Urdarm. -nabel: Embryol. t>Ansatzstelle des Darmstieles amDarm. -naht vd. Abbildung, cwelche zeigt die Methode von Lem-
BERT (a), GüSSENBAÜER (6), CzEENY
(c), Albert (d). -resection: Ope-ration, wobei man ein Stück desDarmes (ev. nur d erDarm wand herausschnei-det, darauf d. freien Bänder miteinandervernäht, -röhr: Gummirohr zur Darmaus-spülung, -aaft: Secret der Lieberkühn-schen Drüsen, -schere vd. Enterotom,Enterotrib. -sohwlmmprobe vd. Breslau.-seuohe: Vet. Influenza der Pferde.-Skrofeln: Tabes mesara'ica. -steifung(Nothnagel): Anhaltende (sieht- u. fühl-bare Contraction d. Darms oberhalb vonStenosen, -stiel vd. Darmdottersack, -ver-sohlingung: Drehung des Darms um dieAchse seines Mesenteriums oder um an-dere Darmschlingen oder (seltener) um seineeigene Achse; zuweilen rechnet man auch dieInvagination dazu. Volvulus. -versohluß:Unmöglichkeit der normalen Darment-leerung. Ileus*, -wandbruch: Hernie,
Guttmann Terminologie. 8. u, 9. Auflage
deren Inhalt nur von einem Teil derDarmwandung gebildet wird. Cf. Litthe,Richter, -zotten: Außerordentlich zahl-reiche, etwa 1 mm lange, faden- oderkegelförmige Fortsätze der Dünndarm-schleimhaut mit centralem Lymphraum.Hauptresorptionsorgane. Villi intestinales.
Darwin [Charles Robert, engl. Natur-forscher, 1809—82] — D. Höcker: Höcker,der zuweilen am coneaven Rande der Helix,nahe ihrer Umbiegungsstelle nach vorn vor-kommt u. der Ohrspitze der Tiere entspricht.Tubercuhim auriculae. D. Lehre vd. Dar-winismus. D. Spitzohr: SpitzenartigeVerlängerung des D. Höckers.
Darwinismus: Zur Begründung derDe-scendenztheorie* aufgestellte Lehre, daßunter den in Überzahl entstehenden Or-ganismen ein Ringen um die Existenzbe-dingungen (sog. „Kampf ums Dasein",struggle for life) stattfindet, der wieder einenatürliche Zuchtwahl (natural selection),ein Überleben der Passendsten (survival ofthe rittest) und schließlich, auf Grund derVererbung und Anpassung, die Entstehungneuer Arten zur Folge hat. Oft wird D.syn. f. Descendenztheorie gebraucht; rich-tiger ist Selectionstheorie.
Dasselbeulen [Dase = Bremse, von ahd.daha Mücke, Fliege]: Entzündliche Haut-anschwellungen u. Abscesse bei Rindern(seltener bei Menschen), dadurch entstehend,daß Hautdasselfliegen (bes. Hypoderma u.Dermatobia noxialis, Farn. Oestridae) ihreEier unter die Haut ablegen, aus denensich dort die Larven entwickeln.
Dasyjmeter [tfaovs dicht]: Dichtigkeits-messer; wageartige Vorrichtung zum Nach-weis des Gewichtsverlustes, den ein Körpernach dem Archimedischen Princip in derLuft erfährt. Syn. Guerioke's Manometer.
Dasypus [ääavnog] : Gürteltier, Armadill,Cingulata.
Dat Galenus opes [lat. Sprichwort]:Galen (hier als Personification der Heil-kunde) bringt Reichtum.
Dattel [von ddxTvXog] vd. Daktylus.
Datura stramonium* [arab. tatdrahRöhrchen]: Stechapfel, Farn. Solanaceae.Cf. Folia, Semen Stramonii.
Daturin: Giftiges Alkaloid in Folia undSemen Stramonii, wahrsch. identisch mitHyoscyamin, isomer dem Atropin.
Daubenton [Louis Jean Marie, frz.Arzt, 1716—99] — D. Winkel: Anthrop.Winkel, dessen Scheitel am hinteren Randedes Foramen magnum liegt und dessenSchenkel von hier aus zum Vorderranddes Foramen magnum u. zum Unterrand d.knöchernen Augenhöhle (bzw. zu dessenProtection auf die Medianebene) gehen.
Daucus [davxog, Name mehrerer Dolden-pflanzen]: Mohrrübe, Umbelliferae. D.carota [ital. Mohrrübe, viell. von xdoaKopf]: Möhre, Karotte.
Dauer- — -ausscheider: Keimträger*,die andauernd krankhafte Keime aus-scheiden, -formen von Bakterien = Sporen.-gewebe Bot. Gewebe, das aus vollstän-