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Agmina Peyeri — Akne.
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Glattzähner; natternartige Schlangen ohneGiftzähne. Syn. Aglyphodonta.
Agmina Peyeri [agmen Haufen]: Nodulilymphatici aggregati.
Agmo logie [ay^°s Bruch]: Lehre vonden Knochenbrüchen.
Agnathie: Fehlen des Unterkiefers.
Agnosie [yvtäais Erkennung]: Unfähig-keit etwas zu erkennen bzw. zu verstehen.A., akustische: Seelentaubheit*. A., op-tische : Seelenblindheit. A., tactile: Tast-blindheit*.
Agnostische Störungen: Agnosie.
Agnus [lat. Lamm] castus: Vitex agnuscastus. A. Christi: Penghawar Djambi.A. scythious: Scythisches oder tartarischesLamm; Wurzelstock von Aspidium baromez*,der .rötlichen Saft enthält, daher f. ein fabel-haftes Wesen, halb Tier, halb Pflanze, ge-halten. Syn. Frutex tartaricus.
Agobilin [w T illk.]: Cholagogum, das chol-saures Strontium, salicylsaures Strontiumu. Phenolphtaleinacetat enthält.
-agoga [ciycayög herbeiführend]: In Ver-bdg. zur Bezeichnung von Mitteln, die einebestimmte Wirkung herbeiführen.
Agonie [üyaivla Kampf]: Todeskampf.
Agoraphobie [ayoqä Marktplatz] (West-phal 1871): Platzangst; Schwindelgefühlbeim Überschreiten freier Plätze oder men-schenleerer Straßen.
-agra [äyqa Jagd, Fang, Fangeisen] be-deutet in Verbdg. ein schmerzhaftes Leiden(bes. Gicht), das den Patienten gleichsamwie ein Fangeisen festhält; z. B. Podagra.
Agrammatismus [« priv., yQä/ifxa Buch-stabe] : Unfähigkeit, Worte richtig gramma-tisch zu formen (konjugieren, deklinierenetc.) u. zu verbinden; Teilerscheinung derAphasie*. Syn. Akataphasie, Akatagraphie.
Aigraphie: „Aphasie* der Hand"(Chaecot) ; Unfähigkeit, richtige Buchstabenoder Worte zu schreiben, bei sonst erhaltenerIntelligenz, ohne Coordinationsstörungen beianderen Hand- und Armbewegungen.
Agrestis [uyQog Acker]: Auf dem Feldewachsend oder lebend.
Agriopyrum [ayqiog wild, nvgog Weizen]:Quecke, Gramineae. A. repens: GemeineQuecke. Liefert Rhizoma Graminis.
Agrippus [äyQiog wild, Inna Stute, dadie Fohlen mit den (Vorder-)Füßen zuerstgeboren werden]: Fußgeburt.
Agropyrum = Agriopyrum.
Agrostemma githago [«yqog Acker,atsf^fMa Kranz; gith bei Punkts Schwarz-kümmel; -ago bezeichnet eine Ähnlich-keit]: Kornrade, Caryophyllaceae. Samen
giftig-
Agrypnie [« priv., oder aygtog wild, un-ruhig; vnvog Schlaf]: Schlaflosigkeit. Syn.Insomnie, Pervigilium.
Ague-cake [engl, agiie Wechselfieber,von frz. aigu heftig; cake Kuchen]: Milz-schwellung bei Wechselfleber.
Ague-drops: Liquor Kalii arsenicosi.
Agurin: Theobromino-natrium aceticum.
Ahlkirsohe: Prunus padus.
Ahorn vd. Acer, -säure: Apfelsäure.
Guttm»nji, Terminologie. 8. u. 9. Auflage.
Ai" orepitant [frz. ai ein Schmerzlaut,crepiter knarren]: Tendovaginitis crepitans.
Aichmo phobie [«t/,ujj Lanzenspitze]:Furcht, sich an spitzen oder schneidendenGegenständen zu verletzen.
Aidoio- vd. Aedoeo-.
Ainhum [afrikanisches Wort „absägen"]:Bei Negern (bes. an der Westküste Afrikas)vorkommende spontane Abschmirung ein-zelner Zehen, bes. der kleinen, durch localeSklerodermie, indem sich an der Basis eineimmer tiefer werdende ringförmige Furcheentwickelt, während die Zehe selbst un-förmig anschwillt und nach einigen Jahrenabfällt. Syn. Daktylolysis spontanea.
Ajodin[willk.]:Ein Schilddrüsenpräparat.
Airol(um) [willk.]: Bismutum oxyjoda-tum subgallicum. Jodoformersatz.
Aitio- vd. Aetio-.
Akamushi [Japan.]: Kedanimilbe.
Akapnie [xanvog Rauch, Dunst] (Mosso):Verminderter Kohlensäuregehalt im Blut;soll Ursache der Bergkrankheit (1) sein.
Akatagraphie: Agraphie bzw. Agram-matismus.
Akatamathesia [«priv., xaxa^iav9-avm er-lernen]: Das Verlernen, der Verlust einerFähigkeit. A. akustica, optica: Seelen-taubheit, -blindheit.
Akatalepsie [ß priv., xaiaXa^dvm be-greifen]: Unsicherheit (der Diagnose etc.).
Akataphasie [« priv., xatacpaaig das Be-jahen] (Steinthal 1871): Agrammatismus.
Akathektisch vd. Ikterus.
Akathisie [a priv., xä&ieig das Sitzen](Haskovec 1901): Unfähigkeit Neurastheni-scher und Hysterischer, dauernd zu sitzen.
Akelei [aus Hackel-'Ei, Hexen-Ei, das■die Hexe als Wurm in den Finger gelegthat]: Panaritium.
Akestjom [äxso^iai heilen]: (Geschwulst-artige) Granulationsbildungen in heilendenWunden.
Akidopeirastik [axlg Spitze, Nadel,neiQÜ£o> versuchen]: Nadelprobe; Methodemittels feiner Nadeln (Trocars, Harpunenetc.) die Beschaffenheit von Geweben im Kör-perinneren zu untersuchen (Middeldorpf1856); u. a. auch zur Feststellung des Todesdurch Anstechen der Herzspitze.
Aklnesla [« priv., xivim bewegen]: Un-beweglichkeit, motorische Lähmung. Syn.Akinesis. A. algera [äkyr)(>6g schmerzhaft](Moebius 1891): Bewegungsunfähigkeit in-folge organisch nicht begründeter Schmer-zen bei Bewegungen. Bes. bei Hysterie.
A kinetische Zellteilung: Amitoti-sche Z.
Aklurgie [äxig Spitze, scharfes Instru-ment, eQyof Tätigkeit]: Der Zweig derChirurgie, der die blutigen Eingriffe um-faßt. Cf. Desmurgie.
Akklimatisation: Angewöhnung an einKlima*.
Akme [äx^rj Spitze]: Höhepunkt einerKrankheit, des Fiebers etc.
Akne [nach Littre aus äx/trj durch einen.Schreibfehler bei Aethjs entstanden; cf.das deutsche „Pickel" = Buckel]: Hautfinne