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Aeetylen: qualitativer Nachweis
beginnt die Entwicklung von Aeetylen; die Gasblasen könnenaber nicht durch das Glasrohr entweichen, dadank des kegelförmigen Bodens die Carbid-stückchen nach dem Rande der Flasche gleiten.Mit Hilfe der weiter oben beschriebenenKupferlösung lassen sich auch leicht Spuren vonAeetylen z. B. im Leuchtgase nachweisen. EinigeKubikzentimeter der Lösung werden in einenStandzylinder von 500 ccni Inhalt, der durcheinen eingeschliffenen Glasstopfen verschlossenwerden kann, gegeben. Dann wird die Luft indem Zylinder durch Leuchtgas verdrängt, derGlasstopfen aufgesetzt und kräftig umgeschüttelt;es entsteht sofort ein schön roter Niederschlagvon Acetylenkupfer.
Fig. 23.
Nachweis durch amm. Silberlösung.In ein Reagensglas gibt man einige Kubikzentimeter Silber-nitratlösung und fügt tropfenweise so lange verd. Ammoniakhinzu, bis der zuerst entstandene Niederschlag sich wiedergelöst hat. Durch diese Lösung wird Aeetylen geleitet. Esentsteht sofort ein weißer Niederschlag von Acetylensilber, dersieh aber bald dunkel färbt. Diese Dunkelfärbung rührt voneinem Gehalt des aus Calciumcarbid entwickelten Acetylensan Phosphorwasserstoff, der mit Silber schwarzes Silberphos-phid gibt, her. Reines Aeetylen gibt mit Silberlösung einenweißen Niederschlag; färbt sich der Niederschlag dunkel, sokann, wenn für die Entfernung von Schwefelwasserstoff Sorgegetragen ist, auf die Anwesenheit von Phosphorwasserstoff ge-schlossen werden.