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Gasanalytische Übungen : ein Hilfsbuch für das gasanalytische Praktikum
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Bestimmung des Sauerstoflsehaltes der Luft

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Bock und die Pipette auf den Tisch, so daß die beidenschließenden Schläuche sich in gleicher Höhe befinden (etwavorhandene Niveauunterschiede werden durch Unterschiebenvon Holzklötzen ausgeglichen), senkt die Verbindungskapillaremöglichst tief in den schließenden Schlauch der Bürette undbefestigt sie ebenfalls durch eine Ligatur. Nun füllt man dasNiveaurohr bis oben mit Wasser, löst den Quetschhahn an derPipette vollständig ab, so daß er lose an dem Eisengestell derPipette hängt, hebt das Niveaurohr mit der linken Hand hochund lüpft den Quetschhahn an der Bürette mit der rechtenHand. Die abgemessene Luft strömt jetzt aus der Bürettedurch die Verbindungskapillare in die Pipette. Man lüpft denQuetschhahn so lange, bis die Luft vollkommen aus denKapillaren verdrängt ist und bis ein Tropfen Wasser aus derBürette in die Pipette eintritt; dann wird der Quetschhahnwieder geschlossen. Jetzt befinden sich die abgemessenen100 ccm Luft in der Pipette. Uni die Luft wieder in dieBürette zurückzuführen, wird das Niveaurohr auf den Bodengestellt und der Quetschhahn an der Bürette wieder so langegelüpft, bis alle Luft zurückgeströmt ist, die Kapillaren wiedervollkommen mit Wasser gefüllt und ein Tropfen Wasser ausder Pipette in die Bürette eingetreten ist. Der Quetschhahnwird wieder an dem schließenden Schlauch der Pipette an-gebracht, damit beim nachherigen Lösen die Kapillaren mitWasser gefüllt bleiben, die Ligatur an dem schließendenSchlauch der Bürette gelöst, die Kapillare herausgezogen undnach 5 Minuten langem Warten abgelesen.

Das Luftvolumen in der Bürette muß wieder 100 ccm be-tragen; im anderen Falle ist die Übung zu wiederholen.

7. Bestimmung des Sauerstoffgehaltes der Luft mit derHempelschen Bürette und der Pyrogallolpipette.

Als Pyrogallolpipette benützt man eine zusammenge-setzte Hempelscbe Pipette. Diese Pipette ist eine ein-fache Hempelsche Pipette, an welcher noch ein zweites