Uterina.
9L
mehrmals täglich 0,3—0,6 in Substanz, in Perlen oderTabletten. Soll längere Zeit beschwerdefrei vertragenwerden. (Flasche zu 10 g = 2 M., 30 Kapseln oder Ta-bletten ä 0,3= 3,50 M.; Elberfelder Farben-fabriken, Leverkusen.)'
Arhovin, Gemisch aus Thymol, Benzoesäureäthylester undDiphenylamin. Aromatisch riechende, schwach brennendschmeckende, wasserunlösliche Flüssigkeit. Soll dem Harnbakterizide Eigenschaften verleihen. Wird bei Gonorrhöe undZystitis mehrmals täglich in Kapseln ä 0,25 gegeben. (Auchals Bacilli und Vaginalkugeln.) (10 g = 2,60 M., 50 Kapseln =3 M.; Goedecke & Co., Leipzig und Berlin.)
Arthigon und Gonargin s. S. 133.
Uterina.
Die aus dem Mutterkorn isolierten Körper Ergotoxin,vor allem p-Oxyphenyläthylamin (Tyramin) und ß-Imidazolylätliylamin (Histamin), die als wirksame Be-standteile der Droge angesprochen werden, haben erstneuerdings praktische Verwendung erfahren.
Eine zweckmäßige Mischung der beiden letztgenanntenBasen ist
Tenosin (I cem = 0,002 Tyramin + 0,0005 Histamin).Zur Injektion an Stelle der Mutterkornextrakte. (Fl.mit 10 ecm = 2 M., 10 Ampullen =3 1; ElberfelderFarbenfabriken, Leverkusen.)
Von den aus der Droge hergestellten Extrakten isterwähnenswert:
Secacornin. Dunkelbraune Flüssigkeit, welche die blut-stillenden und gefäßkontrahierenden Eigenschaften desMutterkorns enthält, während die krampferzeugendenausgeschaltet sind. (Secacornin wurde früher als „Ergo-tin-Keller" bezeichnet.) 1 g der Lösung = 4 g Seeale.Die Indikationen sind die gleichen wie beim Mutterkorn;