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2 (1913)
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393
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Sternanisöl.

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auch in freiem Zustande in dem Öle vorkommt, denn beimAusschütteln von 250 g Öl mit 5%iger Kalilauge wurde außereiner kleinen Menge eines nicht näher untersuchten PhenolsMethyläthylessigsäure erhalten.

Die in früheren Fällen im Champacaöl nachgewieseneBenzoesäure, die vermutlich von mitdestillierten Ylang-Ylang-blüten herrührte, wurde in diesem Öl nicht angetroffen.

Nach Elze 1 ) enthält Champacaöl auch Nerol (Diphenyl-urethan, Smp. 50 bis 50,5°). In was für einem Öl dieser Alkoholgefunden ist, ist aus der Veröffentlichung nicht ersichtlich.

248. Öl von Michelia longifolia.

Das aus frischen Blüten des auf Java wachsenden BaumesMichelia longifolia Blume gewonnene Destillat ist nach Schimmel2f Co. 2 ) ein fast wasserhelles, sehr flüchtiges, im Geruch lebhaftan Basilicum erinnerndes Öl. d 150,883; a D12°50'.

Brooks") erhielt aus diesen Blüten (die Art der Gewinnungist nicht angegeben) ein dunkel gefärbtes Produkt von folgendenEigenschaften: d 0,897, ri DM . 1,4470, E. Z. 180,0. Es enthältLinalool (charakterisiert durch den Siedepunkt und die Oxydationz u Citral), Methyleugenol (Oxydation zu Veratrumsäure,Smp. 179 bis 180°), Methyläthylessigsäure (Silbersalz), Essig-säure, sowie Spuren eines nach Thymol riechenden Phenols.

und

249. Sternanisöl.

Oleum Anisi stellati. Essence de Badiane*). Oil of Star Anise.

Herkunft. Die verschiedenen JIJicium-Arten sind im mittlerensüdlichen Ost-Asien, in Japan und dem Inselreiche der

chinesischen und indischen Meere einheimisch. Bei der Ähnlich-keit der Früchte der verschiedenen Arten der Gattung Illicium

l ) Chem. Ztg. 34 (1910), 857.-) Bericht von Schimmel Sj Co. April 1894, 59.3 ) Philippine Journ. of Sc. 6 (1911), A, 342.Soc. :J3 (1911), 17 6 3

]ourn. Americ. chem.

') Sternanis wurde in Europa anfangs Anis de la Chine, de la Siberie,^oen/cii/iim s/nense, Bad/an genannt. Der letztere Name, von der arabischenBezeichnungBädiyän" für Fenchel wurde von Pierre Pomet, dem Ver-fasser der im Jahre 1694 veröffentlichten Histoire generale des drogues (livre 1,P- 43), angewendet und blieb lange in Gebrauch.