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Familie: Aristolochiaceae.
26 c
1,4972 bis 1,4980; S. Z. 2 bis 3; E. Z. 65 bis 80;
E. Z. nach Actig. 105 bis 115. Löslich in 15 bis 20 Vol. 80°/oigenund in 0,5 Vo!. u. m. 90"/oigen Alkohols.
Als wesentlichster Bestandteil ist in dem Öle von M. Spica 1 )Borneol nachgewiesen worden.
Bei der Destillation kleiner Mengen der Wurzel von Aristo-lochia reticulata Nutt. erhielt J. C. Peacock'-') nur 0,61 bis 0,94°/°Öl von goldgelber Farbe und campher- und baldrianartigem Ge-ruch. d 10l6 .0,974 bis 0,978; « D — 4°.
Das Öl enthielt ein bei 157' siedendes Terpen, vielleichtPinen, ferner Borneol, das als Ester an eine nicht näher be-stimmte Säure (vielleicht Tiglinsäure?) gebunden ist.
I
231. Osterluzeiöl.
Das Öl aus der Wurzel von Aristolochia Clematitis L. wurdevon Win ekler 3 ) und von Frickhinger 4 ) dargestellt. Ersterererhielt aus der trocknen Wurzel 0,4% Öl. Walz 5 ) destilliertedie ganze Pflanze und gewann dabei ein goldgelbes, dickflüssiges,sauer reagierendes Öl vom spez. Gewicht 0,903.
232. Micania Guacoöl.
Die aus Südamerika stammende Droge Micania Guaco'')stammt entweder von Aristolochia Sellowiana Duch. oder vonA. macroura Gom. und soll nach dem Vorschlag von O. Tunmannvorläufig als Rhizoma Aristolochiae Paraguay bezeichnet werden.
Sie enthält etwa 1% eines hellgelben Öls von angenehmemminzartigem Geruch und brennendem, kühlendem Geschmack.d 16 „ 0,853; a„ — 9 Q 35'; S. Z. 4,06; V. Z. 16,25. Beim Destillierenging die Hauptmenge bei 240° (760 mm) oder 160 bis 170°(65 mm) über. Das Öl enthält eine kristallinische Säure, einkristallinisches Phenol, einen Ester und einen terpenartigenKörper.
x ) Gazz. chim. ital. 17 (1887), 313; Jahresb. für Pharm. 1887, 45.
2 ) Americ. journ. Pharm. 63 (1891), 257.
3 ) Jahrb. f. prakt. Pharm. 19 (1849), 71.
') Repertorium f. d. Pharm. III. 7 (1851), 1.
5 ) Jahrb. f. prakt. Pharm. 26 (1853), 65.
") Handelsbericht von Gehe Sf Co. 1910, 150.