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2 (1913)
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368
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Familie: Aristolochiaceae.

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Über die Atomlagerung innerhalb der C 3 H 5 -Gruppe stellteJ. F. Eykman 1 ) Beobachtungen an und kam auf Grund desBrechungsindex, sowie des Dispersionsvermögens zu der Über-zeugung, daß das Asaron eine Propenyl- und keine Allylver-bindung sei.

Die Eigenschaften und Derivate des Asarons sind in Bd. I, S. 506beschrieben.

Durch Destillation der das Asaron begleitenden Anteile desAsarumöls isolierte A. S. F. Petersen' 2 ) eine linksdrehende, von162 bis 165° siedende Fraktion, die 1-Pinen enthielt. Sie gab beimdirekten Bromieren ein flüssiges Monobromid und nach demErhitzen auf 250° das bei 122° schmelzende Dipententetrabromid.

Die höher siedenden Bestandteile des Öls gingen hauptsäch-lich um 250° herum über und waren nach der Formel C u H 14 0 2zusammengesetzt. Mit Natriumnitrit und Eisessig wurde ein bei118° schmelzendes Nitrit erhalten. Beim Erhitzen mit Jod-wasserstoff wurde Jodmethyl abgespaltet, bei der Oxydation mitKaliumpermanganat bildete sich Veratrumsäure. Auf Grunddieses Verhaltens sah Petersen den bei 250° siedenden Körperfür Methyleugenol an.

Mittmann 3 ) ist jedoch der Ansicht, daß hier nicht Methyl-eugenol, sondern Methylisoeugenol vorliegt, und zwar aufGrund von Vergleichen, die er mit synthetischem, aus Bayöl-Eugenol dargestelltem, sowie im Bayöl natürlich vorkommendemEugenolmethyläther anstellte. Da aber das Phenol des Bayöls,aus dem Mittmann den Methyläther gewann, wie sich späterherausstellte, ein Gemenge von Eugenol mit Chavicol ist, sokann der Methyläther Mittmanns kein reiner Körper gewesensein und es sind die darauf gegründeten Schlüsse wertlos. Esmuß also vorläufig dahingestellt bleiben, ob im Asarumöl Eugenol-methyläther oder Isoeugenolmethyläther enthalten ist.

Die höchstsiedende Fraktion des Öls ist durch einen nichtnäher untersuchten Körper grün gefärbt.

x ) Berl. Berichte 22 (1889), 3172.

2 ) Arch. der Pharm. 226 (1888), 89. -

3 ) Arch. der Pharm. 227 (1889), 543.

Berl. Berichte 21 (1888), 1057.