Walnußblätteröl.
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Bestandteilen des Gagelkätzchenöls befindet sich ein Ses-quiterpen, (Sdp. 150 bis 152° bei 17 mm, 263 bis 265° bei760 mm; d 18 „0,928; a n -4°30'), vielleicht Caryophy llen.Schließlich kommt in den hochsiedenden Anteilen ein schwerflüchtiger, fester Körper vor, der aus Alkohol in schönen, langenNadeln kristallisiert und den angenehmen der Pflanze eigentüm-lichen Geruch besitzt.
207. Wachsmyrtenöl.
Die Wachsmyrte, Myrica cerifera L, ein 1 bis 3 m hoherStrauch, der in Nordamerika unter dem Namen „Bayberry"bekannt ist, enthält in ihren Blättern 0,021% ätherisches Öl 1 )von grünlicher Farbe und sehr angenehmem, aromatisch ge-
würzigem Geruch. Spez. Gewicht 0,886;
5° 5'.
Ein von F. Rabak 2 ) destilliertes Wachsmyrtenöl zeigte dieKonstanten: d 0,9168, [a] D — 1,5°, n mt> , 1,4945, S. Z. 3,5, E. Z. 21,E. Z. nach Actig. 58. Das Öl löste sich im halben Volumen90°/oigen Alkohols, die Lösung trübte sich auf Zusatz von 2 odermehr Vol.; in 80°/oigem Alkohol war es unlöslich. Die Ausbeutebetrug 0,015°/o (auf frisches Kraut berechnet?).
208. Comptoniaöl.
Die getrockneten Blätter von Myrica asplenifolia Endl.{Comptonia asplenifolia Ait.), in Nordamerika „Sweet Fern" ge-nannt, liefern bei der Destillation ca. 0,08 % ätherisches Öl. Eshat einen kräftig gewürzhaften, zimtähnlichen Geruch. Spez.Gewicht 0,926. Beim Abkühlen durch eine Kältemischung er-starrt das Öl 8 ).
Familie: JUGLÄNDACEAE.
209. Walnußblätteröl.
Der aromatische Geruch der frischen Blätter von Juglansregia L. (Familie der Juglandaceae) ist auf einen Gehalt anätherischem Öl zurückzuführen. Bei der Destillation geben frische,
') Bericht von Schimmel 8j Co. Oktober 1894, 73.bright, Americ. Journ. Pharm. 35 (1863), 193.
-) Midland Drugg. and pharm. Review 45 (1911), 484.3 ) Bericht von Schimmel &, Co. Oktober 1S90, 50.
Vgl. auch Harn-