Aloeöl.
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n D20 „ 1,55065. Von dem gewöhnlichen Calmusöl unterscheidensich diese Öle durch das höhere spezifische Gewicht, die vielgeringere Drehung und den stärkeren Brechungsindex. Auchlösen sich die javanischen Öle unter schwacher Paraffinab-scheidung schon in 1 bis 1,5 Vol. 70°/oigen Alkohols.
147. Calmuskrautöl.
Die frischen, grünen Teile der Calmuspflanze, Acorus Cala-mus L., geben bei der Destillation mit Wasserdampf ein Öl, dasdem aus der Wurzel gewonnenen sehr ähnlich ist. d Jr> „ 0,964;« ]> + 20°44' 1 ).
Familie: LI LI ACEÄE.148. Sabadillsamenöl.
Das ätherische Sabadillsamenöl 2 ) gewinnt man durch Destil-lation der zerkleinerten Samen von Sabadilla officinalis Br.(Schoenocaulon officinale A. Gray, Familie der Liliaceae) oderdes durch Benzinextraktion erhaltenen Fettes, wie es bei derDarstellung des Veratrins abfällt. Die Ausbeute beträgt ausfrischen Samen etwa 0,32 °/o, aus alten, abgelagerten dagegenviel weniger. Das spez. Gewicht des Öles liegt zwischen 0,902und 0,928. Bei der Destillation geht die Hauptmenge von 190 bis250° über, wobei starke Zersetzung der anwesenden Ester statt-findet.
Nach dem Verseifen siedet der Hauptanteil zwischen 220 und250°, [or]j — 9° 10'. Aus den Verseifungslaugen wurde Oxy-•nyristinsäure, C u H 28 0 8 vom Smp. 51°, und die bei 179 bis180° schmelzende Veratrumsäure, C 9 H 10 O^ erhalten. DieseSäuren sind im ursprünglichen Öle wahrscheinlich als Methyl-u nd Aethylester vorhanden. Daneben sind auch niedere alipha-tische Aldehyde aufgefunden worden.
149. Aloeöl.
Die Aloe verdankt ihren schwachen, aber charakteristischenGeruch einer minimalen Menge von ätherischem Öl.
] ) Bericht von Schimmel &, Co. April 1897, Tabelle im Anhang S. 8.'-) E. Opitz, Arch. der Pharm. 229 (1891), 265.