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2 (1913)
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Öl von Cymbopogon sennaarensis.

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Verhältnis 1 :3 klare Lösung trübte sich bei weiterem Alkohol-zusatz. Die gleiche Löslichkeit zeigte das rektifizierte Öl, dassich im übrigen folgendermaßen verhielt: d 15 0,9111, a 10°42',mit Bisulfit reagierende Anteile 42 °/o.

137. Ol von Cymbopogon caesius.

Das Kamakshigras 1 ) von Cymbopogon caesius Stapf (An-dropogon caesius, u et ß, Nees; A. Schoenanthus var. caesiusHack.), ist sehr nahe verwandt mit C. Martini, aber immerhinausreichend von ihm unterschieden, nur da, wo sich beide Artenbegegnen, treten Übergangsformen auf. C. caesius wächst in demgrößeren Teil des Karnatik, wo es ziemlich gemein ist. Es er-setzt C. Martini im südöstlichen Vorderindien.

Über das Öl findet sich eine Notiz im Administration Reportof the Government Botanic Gardens and Parks, the Nil-giris,for 1901, S. 5. Das zur Destillation verwandte Gras stammteaus Arni, im Nord-Arcot-Distrikt, Präsidentschaft Madras, wo esin großer Menge vorkommt. Die Ölausbeute aus dem EndeDezember frisch geschnittenen Gras betrug 0,431 °/o. Ein andrerPosten, der Ende April im ganz trockenen Zustande destilliertworden war, lieferte 0,711 9 /o Öl. Über die Eigenschaften derOle liegen keine Angaben vor.

138. Ol von Cymbopogon sennaarensis.

Dem Imperial Institute in London war aus dem Sudan einOl übersandt worden, das von Cymbopogon Iwarancusa stam-men sollte 2 ). Die nähere Untersuchung des Grases hat nuna 's Stammpflanze Cymbopogon sennaarensis Chiov. ergeben").Das poleiartig riechende Kraut gab bei der Destillation 1,005°/oÖl von folgenden Eigenschaften: d 16 .0,9383, a mo . + 34° 14', Ge-samtalkohol 17,3%. Mit Natriumbisulfit reagierten 26 bis27°/o.Der Hauptbestandteil des Öles ist ein Keton, das im Geruch undden sonstigen Eigenschaften dem Pulegon ähnlich ist; fernerenthält es ein stark rechtsdrehendes Terpen und andre, höhersiedende Verbindungen.

') O. Stapf, Kew Bull. 1906, 341.

2 ) Bull. Imp. Inst. 8 (1910), 145.

3 ) Ibidem 10 (1912), 31.

Gildemeister, Die ätherischen Öle.

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